Österreicher schiessen Alinghi ab

Das Schweizer Boot Alinghi ist in der Extreme Sailing Series vor Madeira vom österreichischen Konkurrenten Red Bull Sailing Team gerammt worden und hat dabei seinen Mast verloren. Verletzt wurde niemand.

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Alinghi von Konkurrent gerammt: Mastbruch

0:33 min, vom 24.9.2016

Der Vorfall ereignete sich im 8. Rennen der Extreme Sailing Series vor Madeira. «Wir wurden zwischen Red Bull und Sail Portugal eingeklemmt», sagte Alinghi-Skipper Arnaud Psarofaghis. «Red Bull kam direkt auf uns zu, wir konnten nicht ausweichen.»

Mast und Segel fielen nach dem Zusammenstoss ins Wasser. Ein Crew-Mitglied sprang aus Sicherheitsgründen vom Rumpf, kletterte aber sofort wieder an Bord. Rettungskräfte waren innert Sekunden vor Ort; verletzt wurde niemand.

Die Jury sah die Schuld bei den Österreichern und verhängte eine 15-Sekunden-Strafe. In der Gesamtwertung führt vor dem letzten Tag Alinghi (Psarofaghis, Nicolas Charbonnier, Timothé Lapauw, Nils Frei und Yves Detrey) vor Oman Air und Red Bull.