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Skispringen Ammann in stabilem Zustand

Nach seinem schweren Sturz beim letzten Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen liegt Simon Ammann im Spital in Schwarzach. Der Toggenburger ist ansprechbar und befindet sich in stabilem Zustand.

Legende: Video Der Sturz von Simon Ammann in Bischofshofen abspielen. Laufzeit 04:03 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.01.2015.

Ammann landete im Finaldurchgang bei 136 Metern. Zwar konnte er den Sprung stehen. Unmittelbar nach der Landung verlor er aber die Kontrolle, stürzte mit voller Wucht kopfüber in den Schnee und rutschte in die Auslaufzone. Dabei verlor der 33-Jährige das Bewusstsein und zog sich schwere Schürfwunden und Prellungen im Gesicht zu.

Nach der sofortigen Behandlung durch die Sanitäter wurde Ammann per Trage abtransportiert und direkt ins Spital nach Schwarzach gebracht. «Sein Zustand ist stabil, er ist ansprechbar und kann alles bewegen», gab Swiss-Ski-Mediensprecher Christian Stahl eine erste Entwarnung. Ammanns Zustand wird nun fortwährend überwacht. «Er bleibt jetzt sicher noch einen Tag im Spital. Am Mittwochvormittag werden weitere Untersuchungen gemacht, dann wird über das weitere Vorgehen entschieden.»

Zweiter Sturz innerhalb von neun Tagen

Für Ammann war es bereits der zweite Sturz innerhalb von neun Tagen. Am 29. Dezember stürzte der vierfache Olympiasieger beim ersten Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf im 1. Durchgang, blieb aber unverletzt.

«Ähnlich wie in Oberstdorf wollte er wahrscheinlich bei der Landung noch einen Meter herausholen. Dabei geriet er leicht in Vorlage. Bei den enormen Kräften, die da wirken, wurde er dann zu Boden gedrückt», erklärt SRF-Kommentator Michael Stäuble.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 06.01.14, 22:20 Uhr

Legende: Video Simon Ammanns Sturz in Oberstdorf abspielen. Laufzeit 01:21 Minuten.
Aus sportlive vom 29.12.2014.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Alle, die etwas von Sport verstehen, konnten gestern sehen, dass der Körper selber deutliche Signale gesendet hat: Ich mag nicht mehr! Einmal pro Saison kann man ja stürzen - aber gleich zweimal innerhalb von nur eineinhalb Wochen? Ich sehe es ähnlich wie B. Christen: Das war's dann. Doch der erfolgreichste Schweizer Wintersportler aller Zeiten kann mit erhobenem Kopf abtreten, zudem kann er mit der Matura im Sack auch beruflich noch etwas aufbauen. Danke, Simi, und gute Besserung!!
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Ich glaube, das war's dann für Simi. Wenn man vor seiner eigenen Familie dermassen verunfallt und mit viel Glück relativ glimpflich davonkommt, ist das ein Fingerzeig, dass die Zeit gekommen ist, aufzuhören. Zu beweisen braucht er eh nix mehr. Gute Besserung, Simi.
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    1. Antwort von Kevin, Zürich
      Würd ich auch aus Liebe zur Familie. Beweisen muss er nichts mehr, er ist unser Gold-Simi.
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  • Kommentar von Ernst Bösch, Trin Mulin
    Simi, ja ein "Kämpferherz" aus dem Toggenburg. Wir wünschen dir gute Besserung und das diese zwei Stürze aus dem Unterbewusstsein schnell verschwinden.
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