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Skispringen Ammann meistert Qualifikationshürde mühelos

Simon Ammann hat sich zum Auftakt der Vierschanzentournee in der Qualifikation schadlos aus der Affäre gezogen. Der Toggenburger belegte in Oberstdorf mit 128,5 Metern Rang 29.

Simon Ammann bekommt es auf der Schattenbergschanze im 1. Durchgang im K.o.-Duell mit Jurij Tepes zu tun. Der Slowene reihte sich in der Qualifikation als 22. um 7 Positionen besser als der Schweizer ein.

Ammann überflügelte in der Weitenjagd Tepes um 1,5 Meter. Doch fielen seine Haltungsnoten mit zweimal 16,5 und einmal 16,0 abermals sehr dürftig aus.

Mit Luft nach oben

Eine leichte Steigerung wird nötig sein, um auch im Final mit von der Partie zu sein. Der 4-fache Olympiasieger weiss, wo es anzusetzen gilt: «Leider habe ich zum Schluss etwas zu wenig über den Ski rotiert, sonst wäre ich noch 3 bis 5 Meter weiter geflogen.»

Der zweite Schweizer Starter im Oberallgäu, Gabriel Karlen, verpasste die Zulassung zum Weltcup-Springen in Oberstdorf als 52. der Qualifikation (121 m) um 0,4 Punkte denkbar knapp.

Legende: Video SRF-Kommentator Stäuble schildert seine Eindrücke nach der Quali abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.12.2016.

Tande mit einem ersten Ausrufezeichen

Die Bestweite in der Qualifikation stellte der Norweger Daniel-André Tande mit einem Satz auf 139 Meter auf. Die weiteren Anwärter auf den Gesamtsieg meisterten ihre erste Aufgabe wie folgt:

  • Domen Prevc: Der Weltcupleader mit schon 4 Tagessiegen auf dem Konto musste sich mit Rang 8 bescheiden. Der erst 17-jährige Slowene war bereits im Training nicht richtig auf Touren gekommen.
  • Stefan Kraft: Der Österreicher gehörte in der Quali zu den Besten. Der Tournee-Sieger von 2015 wurde hinter Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch Dritter.
  • Peter Prevc: Der Titelverteidiger belegte in der Ausscheidung Platz 9 unmittelbar hinter seinem jüngeren Bruder. Der 24-Jährige hatte zur Jahreswende 2015/16 mit 7 gewonnen Wertungen (von 8 möglichen) einen Rekord aufgestellt.

Programm 65. Vierschanzentournee 2016/17

Datum
OrtSchanzenrekord
29.12. - 30.12.
OberstdorfSigurd Pettersen (143,5 m)
31.12. - 01.01.
Garmisch-PartenkirchenSimon Ammann (143,5 m)
03.01. - 04.01.
InnsbruckMichael Hayböck (138 m)
05.01. - 06.01.
Bischofshofen
Daiki Ito (143 m)

Sendebebzug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 29.12.2016 22:06 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das erste Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf können Sie am Freitag, 30. Dezember, ab 16:40 Uhr live auf SRF info mitverfolgen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Amann ist zu Loyal oder kann nicht loslassen? Doch müssen wir uns damit abfinden das der Skisprungsport in der Schweiz ausstirbt. Die Springer hinter Amann sind Welten von der Weltspitze weg, Sie sind soweit Weg das Sie sich sogar auf der Heimschanze nur Blamiert haben. Deschwanden hätte das Talent zum guten Springer, doch seine Persönlichkeit ist nicht geschaffen für den Spitzensport, zu mutlos und zu verbissen gepaart mit mangelndem Selbstvertrauen sind sein Handicap.
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  • Kommentar von Monika Denth (Denth)
    Simon Ammann wird es nie mehr schaffen. Schade, dass er seinen Rücktritt verpasst hat und jetzt zum Clown der Nation mutiert. Wirklich schade für einen Doppel- Doppel Olympiasieger!
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Das werden wir sehen. Kofler oder Fettner sind zwei Beispiele, die während Jahren nichts auf die Reihe kriegten und weiter weg als Ammann waren und nun wieder konstant vorne mitspringen. Es braucht ewnig, und plötzlich geht es schnell. Was mich aber etwas beunruhigt, ist die wieder schlechter gewordene Landung. Anfangs saison in Kuusamo sah sie vielversprechender aus als jetzt.
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    2. Antwort von Noelia Flores (Noelia Flores)
      Herr Niederhauser, das kann gut sein, doch die beiden waren vermutlich nicht bereits 35 (bald 36) Jahre alt, als es bei Ihnen wieder bergauf ging
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