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Skispringen Schweizer Enttäuschung bei Kobayashi-Premiere

Simon Ammann und Co. verpassen beim Weltcup-Auftakt in Polen den 2. Durchgang. Junshiro Kobayashi feiert einen sensationellen ersten Weltcup-Sieg.

Legende: Video Ammanns Sprung in Wisla abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus sportlive vom 19.11.2017.

Einen Tag nach Platz 7 im Teamevent haben die Schweizer Skispringer beim ersten Einzelspringen der Olympia-Saison enttäuscht: Vor allem Simon Ammanns Aus im 1. Durchgang ist ein herber Dämpfer, hatte sich der 36-Jährige doch gut in Form gefühlt.

Simon Ammann.
Legende: Nicht im Finaldurchgang Simon Ammann. Imago

Peier bester Schweizer

Der Toggenburger Teamleader verpasste den Einzug in den Finaldurchgang als 34. um 1,9 Punkte. Ammanns Sprung ging nur 115 m weit – die Bestweite erzielte Stefan Kraft, der nach 126,5 m landete. Auch bei der Landung patzte er einmal mehr.

Bester des Schweizer Trios war Killian Peier, der sich direkt vor Ammann klassierte. Andreas Schuler belegte im 1. Durchgang den 36. Platz.

Kobayashi überrascht die Konkurrenz

Der erste Leader im Weltcup heisst überraschend Junshiro Kobayashi. Der Japaner setzte sich mit 260,5 Punkten vor Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen (258,2) und dem Österreicher Stefan Kraft (257,7) durch. Der 26-jährige Kobayashi schaffte erstmals überhaupt den Sprung auf ein Weltcup-Podest.

Legende: Video Kobayashi düpiert die Favoriten in Wisla abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus sportlive vom 19.11.2017.

Sendebezug: Livestream auf www.srf.ch/sport, sportlive, 19.11.2017, 15:00 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Wenn wir Amann aussen vor lassen. Dann haben unsere Skispringer nicht Entäuscht, sie können einfach nicht mehr, das muss man einfach so sagen. Das denen noch Ihr Hobby bezahlt wird erstaunt doch sehr. Ich finde man muss endlich Leistung fordern, und wer es nicht bringt soll es aus eigener Tasche bezahlen!
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Die "Schweizer Enttäuschung" beruht auf einer übertriebenen Erwartungshaltung. Im Qualifikationsspringen hatte sich ja gezeigt, dass es sehr schwer werden könnte, im Wettkampf einen Rang in den ersten 30 zu erreichen. Mit deutlich besseren Rängen als in der Quali haben wenigstens Peier und Schuler angedeutet, dass es mit ihnen eventuell aufwärts gehen könnte. Diese Beiden haben jedenfalls nicht enttäuscht.
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