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Skispringen Wie in Bischofshofen: Ammann stürzt kopfüber in den Schnee

Simon Ammann ist in der Qualifikation zum Skifliegen in Planica bei der Landung kopfüber in den Schnee gestürzt. Anders als bei seinem Horrorsturz in Bischofshofen im Januar 2015 stand er aber sofort auf und winkte dem Publikum zu.

Legende: Video Ammann stürzt in Planica abspielen. Laufzeit 1:14 Minuten.
Vom 18.03.2016.

Der Toggenburger fiel nach einem Flug auf 201 m ähnlich wie Anfang Januar 2015 in Bischofshofen zu Boden. Bei der Landung zog es Ammann die Ski auseinander und er stürzte nach vorne.

Allerdings konnte er sich diesmal mit den Armen auffangen. Der 34-Jährige schlug nicht mit dem Gesicht auf. Er rutschte bäuchlings den Hang hinunter, stand gleich wieder auf und winkte ins Publikum.

Ammann blieb unverletzt

Der vierfache Olympiasieger ist nicht verletzt, verpasste aber wie Gregor Deschwanden die Qualifikation für den Wettkampf. Für das Finale am Sonntag hingegen ist Ammann als Nummer 16 des Weltcup-Klassements gesetzt. Voraussichtlich werde er an den Start gehen, teilte er am Freitagabend mit.

Sieg an Robert Kranjec

Die Einheimischen in Planica konnten einen Doppelsieg feiern. Robert Kranjec bezwang dabei mit Sprüngen auf 224,5 und 236 Meter den Saison-Dominatoren Peter Prevc um 7,1 Punkte. Dritter wurde der Norweger Johann Andre Forfang.

Legende: Video Ammanns Sturz in Bischofshofen 2015 abspielen. Laufzeit 1:57 Minuten.
Vom 06.01.2015.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 18.03.2016, 22:20 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Bänziger, D 71277 Rutesheim
    Als Simon Ammann zum ersten Mal Olympiasieger wurde war er eine Lachnummer (positiv gesehen) durch sein auftreten. Heute als 4-fach Olympiasieger ist er International gesehen eine Lachnummer (negativ gesehen) weil er als einziger Weltcup-Springer nicht in der Lage ist einen Telemark zu setzen. Sogar die Frauen können es. Jetzt kann sich jeder auch Simon Ammann seine eigenen Gedanken machen warum er nicht vorher aufgehört hat. Schade Simi!
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  • Kommentar von Giovanni Caputo, 8046
    Ufhöre Simi.... bevor no en schwäri Verletzig bechunsch.... Du häsch gnug gmacht für d'Schwiiz. Danke
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  • Kommentar von Peter Ball, Zürich
    Es ist sehr schade, dass Simi seinen Abschied aus dem Wettkampf verpasst hat. Er wird an Resultaten gemessen und seine Olympiamedalien zählen jetzt nicht mehr.
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    1. Antwort von Marc Grüninger, Basel
      Solche Kommentare sind einfach nur lächerlich. Jeder Athlet darf doch seine Karriere beenden wann er will. Und solange es ihm noch Spass macht darf er doch auch noch weiterspringen, auch wenn es ihm nicht mehr zu absoluten Top-Leistungen reicht. Wo steht geschrieben, dass Sportler ihre Karriere immer auf dem Höhepunkt beenden müssen? Und überhaupt: Top 30 Resultate scheinen Ihren Ansprüchen nicht mehr zu langen. Und doch ist er damit noch erfolgreicher als sie es wohl je waren.
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    2. Antwort von jc heusser, erstfeld
      Ohne Telemark bei der Landung wird Simi in Zukunft keine Chance haben aufs Potest! Schade hat er den Zeitpunkt des Rücktritts verpasst, denn so wird er hinterher springen und das hat dieser Supersportler nicht verdient!
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