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Die furchteinflössende Pipe kurz erklärt (Radio SRF 1, Morgengespräch, 15.01.2020)
abspielen. Laufzeit 02:52 Minuten.
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Vor den Laax Open So entsteht die grösste Halfpipe der Welt in Laax

Ab Donnerstag messen sich die besten Snowboarder an den Laax Open. In der grössten Halfpipe der Welt.

200 Meter lang, 22 Meter breit und 6,90 Meter hoch: Seit 2015 steht auf dem Crap Sogn Gion in Laax die grösste Halfpipe der Welt. Ab Donnerstag messen sich die besten Snowboarder an den Laax Open in diesem «Monsterteil». Zum Vergleich: Die erste Pipe 1985 war 50 Meter lang und 2 Meter hoch. Doch wie entsteht eine solche Monsterpipe eigentlich?

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In Laax steht die grösste Halfpipe der Welt
Aus Sport-Clip vom 14.01.2020.
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Einzigartige Pipe-Maschine im Einsatz

Die Pipe wird jedes Jahr neu und aus Kunstschnee gebaut. Sie ist in der Erde versenkt, um Schnee zu sparen, und wird anschliessend aufgefüllt. Um die grobe Form der Pipe zu erhalten, werden die Wände entlang des Erdwalls aufgebaut, und der Schnee wird von oben nach unten schichtweise runtergestossen.

Weltweit einzigartig ist auch die Schneefräse «Pipe Monster», mit welcher die Pipewände abgerundet werden und die jeden Abend für den Unterhalt zum Einsatz kommt. Nur mit dieser speziell angefertigten Maschine ist es möglich, Pipewände mit einer Höhe von fast 7 Metern zu bauen und zu unterhalten.

Pipe Monster
Legende: «Pipe Monster» Mit diesem einzigartigen Gefährt wird die Pipe gebaut und unterhalten. Philipp Ruggli/Weisse Arena Gruppe

3 Wochen Bauzeit und zugänglich für alle

Nur wenige Spezialisten wissen, wie man eine solche Schneefräse, die auch mit GPS-Daten arbeitet, bedient. Rund 2 Stunden braucht man, um die Pipe für den nächsten Tag wieder auf Vordermann zu bringen. Die komplette Bauzeit beträgt 3 Wochen. Vor Weihnachten ist die Halfpipe jeweils fertiggestellt und betriebsbereit – offen und zugänglich für jedermann.

Die Laax Open bei SRF

WannZeitWasWelcher Kanal
Freitag, 17. Januar
11:50 Uhr
SlopestyleSRF zwei & Sport App
Samstag, 18. Januar
17:25 Uhr
HalfpipeSRF zwei & Sport App

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 15.05.2020, 06:17 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran  (Tom Duran)
    Ich will ja nicht als Miesepeter dastehen und ich gönne jedem Snöber seinen Spass. Ich frage mich nur, wie kann man hingehen, gegen den Klimawandel sein, aber gleichzeitig Tonnen von Diesel in die Luft jagen, Spezialmaschinen bauen und Kunstschneekanonen betreiben? Wetten an der Veranstaltung hocken tausende Klimademonstranten? Was ich damit sagen will: die Leute die mit dem Finger auf Andere zeigen sind genau so inkonsequent und verschmutzen die Umwelt wie alle Anderen auch, ohne es zu merken.
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    1. Antwort von Philipp Fischer  (Fischer01)
      ich kann sie beruhigen es werden max. ein paar hundert Zuschauer sein ;)
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    2. Antwort von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
      Die Klimademonstrationen leben auch von wenigen Zugpferden und von vielen Mitläufern. Wie so viele Bewegungen auf der Strasse. Die Zugpferde sind meistens schon konsequent. Aber ja, wenn es um Unterhaltung geht, fragen viele noch nicht nach Umweltschutz (Formel 1, Feuerwerke, Skirennen, etc... etc...) Hingegen wird die Landwirtschaft angeprangert.
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    3. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Alle Klimaschützer sind heuchler ;) Sie verbreiten ihre "Kunde" und selbst? Sie dürften keine Kleidung tragen, keine Transportmittel benutzen, sie müssten in Höhlen leben, die sie mit den eigenen Händen ausgebraben haben, sie dürften nur das Essen essen, das sie selbst angebaut haben (Nicht mal Tiere, die produzieren ja auch Co2), keine medizinische Versorgung nutzen, wären also mit ca. 30 Jahren tot wie im 16 Jahrhundert. Und und und.. aber darüber denken die natürlich nicht nach :D
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    4. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Wie kommen sie darauf, dass da tausende Klimademonstranten hocken? Ich habe in der Schweiz sowieso noch nie "tausende Klimademonstranten" gesehen. Gibt es denn so viele?
      Jeder sollte für sich selber Gedanken machen, was er tun kann und auf was er vielleicht auch mal verzichten kann. Nur mit dem Finger auf andere zeigen nützt nichts. Was sie übrigens auch tun!
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    5. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Laut Hr. Duran, Hr. Fischer, Hr Stäheli sind also Snowboarder automatisch Klimademonstranten... Das ist der Witz des Tages! Lächerlich bis zum geht-nicht-mehr! Aber wen es euch beruhigt, euer Unvermögen auf andere zu schieben, nur weiter so.
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