Zum Inhalt springen

Sports Awards Cologna und Steingruber an «Sports Awards» ausgezeichnet

Langläufer Dario Cologna und Kunstturnerin Giulia Steingruber sind bei den «Sports Awards» in Zürich zu den Schweizer Sportlern des Jahres gewählt worden. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Eishockey-Nati, Sean Simpson, Belinda Bencic und Marcel Hug.

Dario Cologna verwies mit 29,13 Prozent der Stimmen bei der Wahl zum Sportler des Jahres Tennis-Crack Stanislas Wawrinka (25,60 Prozent) auf den 2. Platz. Dritter wurde Roman Josi, der wertvollste Spieler der Eishockey-WM in Schweden, vor Schwingerkönig Matthias Sempach und Mountainbiker Nino Schurter.

«Ehrung ist sehr viel wert»

Cologna, der amtierende Schweizer des Jahres, wurde 2013 in der Doppelverfolgung als erster Schweizer überhaupt Weltmeister im Langlauf. «Gerade jetzt, wo ich wegen meiner Verletzung in einer schwierigen Phase bin, ist diese Ehrung sehr viel wert», meinte Cologna in seiner Dankesrede. «Die Unterstützung in der Bevölkerung gibt mir Mut und Kraft, möglichst schnell wieder auf die Loipe zurückzukehren.» Vor Jahresfrist und 2011 war der Bündner hinter Roger Federer respektive Didier Cuche Zweiter geworden an den «Sports Awards».

Steingruber folgt auf Spirig

Giulia Steingruber setzte sich bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres hauchdünn mit 0,41 Prozent Vorsprung vor der zurückgetretenen OL-Läuferin Simone Niggli und Skifahrerin Lara Gut durch. Auf die Plätze 4 und 5 kamen Skicrosserin Fanny Smith und Snowboarderin Patrizia Kummer.

«Diese Auszeichnung ist eine tolle Motivationsspritze für mich. Ich hoffe, ich kann mich weiter steigern», sagte die 19-Jährige, die 2013 Europameisterin im Sprung geworden war.

Legende: Video Trainer des Jahres: Sean Simpson abspielen. Laufzeit 2:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.12.2013.

Zwei Auszeichnungen für Eishockey-Nati

Gleich zwei Auszeichnungen gingen an die Schweizer Eishockey-Nati. Die WM-Silbergewinner durften die Trophäe für die Mannschaft des Jahres in Empfang nehmen. Gegen die Nati, die in Stockholm 9 Siege aneinander gereiht hatte und erst im Endspiel von Schweden gestoppt wurde, hatte der FC Basel und die Fussball-Nati keine Chance.

Ehre für Simpson

Sean Simpson, der kanadische Coach der Eishockey-Nati, wurde zum Trainer des Jahres gewählt. Er setzte sich gegen Fussball-Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld und Langlauf-Trainerin Guri Hetland durch. «Der Dank gebührt dem ganzen Team. Wir waren eine wahre Mannschaft. Diese Auszeichnung gehört den Spielern und dem Staff», sagte Simpson.

Legende: Video Newcomerin des Jahres: Belinda Bencic abspielen. Laufzeit 2:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.12.2013.

Nachwuchs-Auszeichnung an Bencic

Die 16-jährige Tennis-Nachwuchshoffnung Belinda Bencic ist der «Newcomer des Jahres». Bencic hatte 2013 als erste Schweizerin seit Martina Hingis die Juniorinnen-Konkurrenzen in Roland Garros und Wimbledon gewonnen und wurde zur Nummer 1 des Junioren-Rankings.

Zweite Trophäe für Hug

Die Auszeichnung des besten Behindertensportlers ging an Marcel Hug. Der Thurgauer hatte 2013 an der WM in Lyon gleich 5 Titel gewonnen und zudem am New-York-Marathon triumphiert. Für den Rollstuhlsportler ist es der zweite Award nach demjenigen von 2011.

Legende: Video Behindertensportler des Jahres: Marcel Hug abspielen. Laufzeit 2:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.12.2013.

22 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Silvia Baumann, Horgen
    Nicht das Glück hat die Wahl zur Sportlerin des Jahres entschieden. Wie der Presse zu entnehmen war, haben sowohl die Sportler 22.18%-20.63% sowie das TV-Publikum 8.59%-7.76% den Vorzug Simone Niggli gegenüber Giulia Steingruber gegeben. Daraus folgt, dass einzig die Sportmedien Giulia Steingruber zur Sportlerin des Jahres erküren wollten. Es hat also nicht die sportliche Leistung, sondern die Werbewirksamkeit entschieden! Transparenz, wer diese angeblichen Sportkenner sind wäre angebracht…
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Maxi602, Basel
    Die Schweiz ist ein Wintersport-Land und so wird auch gewählt. Weiss gar nicht, warum die Nichtwintersportler überhaupt zur Wahl nomminiert werden, denn wenn einer gerade Skifahren kann, dann ist er schon in der engeren Wahl. Bei den Frauen war es dieses Jahr einfach sehr schwierig, weil die Wintersportlerinnen nun wirklich unter ferner liefen klassiert waren. Da blieben ja nur noch Niggli und Steingruber. Es ist ein reiner Sympathiepreis.....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Wanner, Aarau
    Ms. Steingruber ist sehr sportlich und sehr hübsch ist sie auch.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen