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Sports Awards Holdener: Supersaison mit Kombi-Gold und Slalom-Silber

Die Skifahrerin ist bei den Credit Suisse Sports Awards als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden.

Legende: Video Holdener: «Schaute die Awards früher immer im TV» abspielen. Laufzeit 02:26 Minuten.
Aus sportlive vom 10.12.2017.

Wendy Holdener ist mit dem Gewinn des WM-Titels in der Kombination ganz oben angelangt. Im Weltcup ist das nächste Ziel längst fixiert. Die Schwyzerin jagt weiterhin den ersten Sieg im Slalom.

Es war einer der Tage, der zweite Freitag im vergangenen Februar an den Weltmeisterschaften in St. Moritz. Die 24-jährige Wendy Holdener gewann in der Kombination Gold vor ihrer Teamkollegin und Freundin Michelle Gisin. Eine Woche später stand Wendy Holdener im Engadin wieder auf dem Podest.

Legende: Video Holdener: Der Lohn eines perfekten Winters abspielen. Laufzeit 01:43 Minuten.
Aus sportlive vom 10.12.2017.

Platz 2 als logische Folge

Silber im Slalom – eine Klassierung mit symbolischem Hintergrund im doppelten Sinn. Zum einen war die Schwyzerin in sechs der sieben bis zu jenem Zeitpunkt ausgetragenen Slaloms im Weltcup unter die ersten drei gefahren. Zum andern ist Platz 2 an einem Grossanlass die «logische» Klassierung für eine, die im Weltcup in dieser Sparte noch nie ganz vorne gelegen hat.

Dieser fehlende erste Platz – ein Thema, das Wendy Holdener auch durch diesen Winter begleitet. Dies wird so lange so sein, bis dieser Sieg Tatsache wird. Die Unteribergerin hat ihn stets im Hinterkopf, dazu wird sie auch in der Öffentlichkeit oft darauf angesprochen. Dass sie das Ganze nervt, wäre übertrieben. Trotzdem wäre sie froh, «wenn es endlich mal passieren würde».

Grosse Erfolge bei den Junioren

Passiert ist im Leben der Spitzensportlerin Wendy Holdener schon einiges. Im grösseren Rahmen auf sich aufmerksam gemacht hatte die Innerschweizerin zum ersten Mal vor knapp sieben Jahren an den Junioren-Weltmeisterschaften in Crans-Montana. Im Wallis gewann sie einen kompletten Medaillensatz. Gold wurde es in der Kombination. Der Titel sollte ein Vorbote dafür sein, was sich sechs Jahre danach bei den «Grossen» wiederholt hat.

Sendebezug: Credit Suisse Sports Awards, SRF 1, 10.12.17, 20:05 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Natürlich ist eine Abfahrt oder ein technisches Skirennen nach 1 1/2 bis höchstens 2 Minuten vorbei. Im Trialthon-Sport hingegen dauert der Einsatz fast einen ganzen "Arbeitstag"! Nun, beide Arten im Spitzensport verlangen jahrelangen Aufbau und täglich hartes körperliches Training! Von einem skandalösen Fehlentscheid der telefonischen Jury zu sprechen, ist völlig Fehl am Platz! Beide (Holdener und Ryf) sind zwei sehr sympathische und verdiente Spitzensportlerinnen! Nur eine konnte gewinnen!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Die Falsche Wahl von einer Laienjury! Was auffällt das dies sehr oft bei den Frauen passiert! Da geht es wohl mehr um das Aussehen als um die Leistung! Das nicht Ryf gewählt wurde ist einfach nur ein Skandal!
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    1. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      paperlapap!
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    2. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      oder klarer. was ryf gezeigt hat ist phänomenal keine frage. aber ski alpin ist ebenfalls extrem kompetitiv. das lässt sich meines erachtens durchaus mit den triathleten vergleichen. daher war die wahl bei den damen relativ schwierig. wendy holdeners wahl ist daher sicher kein "skandal", sondern durchaus nachvollziehbar und auch rein sportlich sehr gut begründbar.
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