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Volleyball Lausanne gewinnt Punkte-Krimi

Lausanne UC kann ein hart umkämpftes Spiel gegen Amriswil mit 3:1 für sich entscheiden und schliesst zu Leader Lugano auf.

Legende: Video Highlights Amriswil-Lausanne abspielen. Laufzeit 2:16 Minuten.
Vom 05.03.2015.

Der Start ins Spiel gelang den Gastgebern aus Amriswil deutlich besser. Lausanne hatte Mühe mit dem druckvollen Service von Diagonal-Spieler Nikola Renovica und musste Amriswil mit einer 4-Punkte-Führung ziehen lassen. Die Gäste aus Lausanne fanden dann aber besser ins Spiel, holten den Rückstand auf und zogen gar an Amriswil vorbei. Die Lausanner setzten sich im 1. Satz knapp mit 25:23 durch.

Auch im 2. Satz fanden die Thurgauer besser ins Spiel. Sie bauten die Führung dank starker Block-Arbeit und erneutem Druck am Service zwischenzeitlich auf 7 Zähler aus. Ein Wechsel auf der Passeur-Position brachte den erwünschten Aufschwung bei den Gästen, Lausanne kam nochmals an Amriswil heran. Die Gastgeber verwerteten dann jedoch den 3. Satzball zum 25:23 und glichen in Sätzen aus.

Knappe Sache

Der 3. Satz war von Hochs und Tiefs auf beiden Seiten geprägt. Lausanne hatte den ganzen Satz hindurch die Nase vorne, Amriswil blieb aber dran. In der Schlussphase des Satzes wehrten die Thurgauer gar 3 Satzbälle ab, es reichte aber nicht mehr, um den Satz noch zu drehen. Lausanne gewann erneut mit nur 2 Punkten Differenz und ging mit 2:1 in Führung.

Ein verletzungsbedingter Ausfall von Amriswils Schlüsselspieler Thomas Brändli brachte Unsicherheit ins Spiel Gastgeber und Lausanne wusste dies auszunutzen. Amriswil bäumte sich zwar zeitweise wieder etwas auf und wehrte erneut 3 Matchbälle ab. Die Lausanner behielten jedoch die Nerven und verwerteten den 4. Matchball zum 3:1 Sieg.

Lausanne liegt nun mit gleich vielen Punkten (14) wie Tabellen-Leader Lugano auf dem 2. Platz und ist auf dem besten Weg in den Playoff-Final. Amriswil bleibt auf dem 5. Tabellen-Platz und vermag die Lücke zu Schönenwerd nicht zu schliessen.

Sendebezug: www.srf.ch/sport, 05.03.2015, 19:50 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Klartext 5, B.S.o.L
    ... falsche Taktik, Wechsel zur Unzeit, Statistiken ohne Aussagekraft und falsche spielerische Entscheidungen in wichtigen Situationen prägen das Spiel. Teamspirit, Kampfgeist und Emotionen werden nur selten oder zu einem falschen Zeitpunkt gezeigt. Und die Nachwuchsförderung mit einem Trainer der kaum Deutsch spricht und mehr Wert legt auf die Statistik, anstatt den Jungen Spass am Volleyball zu vermitteln. Einfach nur lächerlich! Zum Schluss noch dies: ICH BIN WÜTEND !!! Ich habe fertig
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  • Kommentar von Klartext 4, B.S.o.L.
    ...Immerhin gibt es Teams die sehr gut mit Schweizer Spielern arbeiten. Zum einen wären da das Kasperli-Cabaret von Carrel und die Truppe von Atomkraft-Prediger Bujar die sehr gute und erfolgreiche Leistungen abliefern. Im Gegensatz dazu das eine Team mit dem zweithöchsten Budget und den zweitwenigsten Schweizern auf dem Feld. Die Vereinsleitung hat als Ziel mindestens Rang 3 vorgegeben. Dabei muss man mit einem solchen Kader und Budget mindestens Rang 2 erreichen oder sogar einen Titel holen...
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  • Kommentar von Klartext 3, B.S.o.L.
    ... Ich will ja den Verband gar nicht zu arg kritisieren. Dieses Livestream-Projekt mit dem SRF finde ich eine gute Sache, ob es aber wirklich hilft mehr Zuschauer in die Halle zu locken, bezweifle ich. Um das Zuschauerinteresse zu steigern, müssten die Nationalmannschaften endlich wieder Erfolgsgeschichten schreiben können. Das wird jedoch noch einige Jahre(wenn nicht sogar Jahrzehnte dauern). Swiss Volley versucht mit der Ausländerregelung daran zu arbeiten, leider nicht zur Freude aller Teams
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