Volero und Näfels holen Cupsieg

Volero Zürich hat wie erwartet den Cupfinal für sich entschieden. Gegen Düdingen resultierte bereits der 145. Sieg in Folge auf nationalem Parkett. Bei den Männern setzte sich Näfels nach einem Fehlstart gegen Lausanne durch.

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Volero wird seiner Favoritenrolle gerecht

1:11 min, aus sportaktuell vom 2.4.2016

Die unglaubliche Dominanz von Volero geht weiter. Gegen Düdingen feierten die Zürcherinnen einen ungefährdeten 3:0-Sieg (25:17, 25:15, 25:20). Das Team von Coach Avital Selinger steuert dem 11. Double in den letzten 12 Jahren entgegen.

Nach dem bitteren Viertelfinal-Out in der Champions League vor 10 Tagen bestätigte sich, wie konkurrenzlos der Schweizer Serienmeister auf nationaler Bühne ist.

Volero phasenweise gefordert

Immerhin war die Partie nicht gänzlich ohne Spannung: Im 1. Satz konnte Düdingen bis zum 9:9 mithalten, im 3. Satz führten die Aussenseiterinnen gar mit 17:16. Es winkte der 2. Satzgewinn im 5. Spiel der Saison, doch die Klasse Voleros setzte sich wie schon im Vorjahr durch.

Dem 11. Cupsieg in den letzten 12 Jahren (mit Ausnahme von 2009) könnte schon bald der 11. Meistertitel folgen. Ab dem 13. April steht der Playoff-Final gegen Pfeffingen an.

Näfels dreht auf

Bei den Männern setzte sich Näfels gegen Playoff-Finalist Lausanne mit 3:1 (18:25, 25:23, 25:21, 25:20) durch. Die Glarner mussten den 1. Umgang abgeben und gerieten auch im 2. Satz zunächst ins Hintertreffen. Danach drehte der neunfache Schweizer Meister aber auf und holte in der Freiburger St. Leonhard-Halle den 9. Cuptitel.

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Näfels bleibt im Volleyball-Cup eine Macht

1:00 min, aus sportaktuell vom 2.4.2016

Sendebezug: Livestream www.srf.ch/sport, 02.04.2014, 13:30 und 17:00 Uhr.

Granvorka verlässt Volero

Granvorka verlässt Volero

Volero musste im Rahmen des Cupfinals einen Rückschlag hinnehmen. Ines Granvorka gab nach ihrem ingesamt 11. Titel ihren Abschied bekannt. Die am Samstag neben Laura Unternährer einzige Schweizerin im Einsatz will sich vermehrt ihrem Studium widmen und sucht deshalb einen Klub, bei dem dies möglich ist.