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Formel 1 Button tobt - Perez lobt

Viele spannende und spektakuläre Überholmännöver haben beim vierten GP der Saison in Bahrain für einen hohen Unterhaltungswert gesorgt. Am meisten zu reden gab das teaminterne Duell der McLaren-Piloten Jenson Button und Sergio Perez.

Legende: Video Das Duell Button vs. Perez abspielen. Laufzeit 2:18 Minuten.
Vom 22.04.2013.

Die seit 2011 wieder erlaubte Stallorder hat nach dem GP von Malaysia (Red Bull und Mercedes) nun auch beim GP von Bahrain für Zoff gesorgt. Dieses Mal involviert: McLaren. Die beiden Fahrer des britischen Rennstalls, Jenson Button (10. Rang) und Sergio Perez (6.), lieferten sich knallharte Zweikämpfe - und die Teamleitung griff zu keinem Zeitpunkt ein.

Der Mexikaner Perez, auf diese Saison hin von Sauber zu McLaren gewechselt, fuhr ein aggressives Rennen, sorgte so für enorm viel Unterhaltung und dürfte bei vielen Fans Sympathien dazugewonnen haben. Nur: Er bedrängte seinen Teamkollegen bei praktisch jeder Gelegenheit. Zweimal hätte Perez' Aggressivität sogar das Aus für beide Fahrer bedeuten können.

Herbe Kritik von Button

Nach dem Rennen schimpfte Button aufgrund der riskanten Mannöver seines Teamkollegen öffentlich: «Wenn er so weiter macht, wird bald etwas Schlimmes passieren», sagte der 33 Jahre alte Button: «Ich hatte eine Menge guter und sauberer Zweikämpfe auf der Strecke - ausser denen mit meinem Teamkollegen. Es ist gut für das Team, dass er einige Punkte geholt hat. Aber er hat sie nicht auf faire Weise geholt.»

Der 10 Jahre jüngere Teamkollege müsse noch einen gewaltigen Reifeprozess durchlaufen, ergänzte der Weltmeister von 2009. «Ich bin im Laufe der Jahre mit vielen Teamkollegen zusammengefahren. Aber dass auf einer Geraden mein Teamkollege neben mir auftaucht und bei 300 km/h Rad an Rad mit mir fährt, habe ich noch nicht erlebt», so Button.

Perez will mit Button reden

Perez räumte nach dem 4. GP der Saison ein, ein «bisschen riskant gefahren zu sein. «Aber er war auch aggressiv. Wir müssen reden und die Sache irgendwie ausräumen.» Dass sein Team während des Rennens nicht über Funk eingegriffen habe, begrüsste Perez: «Es herrschte Funkstille. Das freut mich. Alle Teams können viel von uns lernen.»

4 Kommentare

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  • Kommentar von Schnarchnase, Frick
    Sonst fragt Button aus Angst um die Reifen ja auch ständig an der Box, ob er figthen darf. Aber beim "Rookie" Teamkollegen natürlich nicht, da hält er - obwohl chancenlos - lieber übermotiviert dagegen und versaut sich und seinem Teamkollegen das Rennen. Als Höhepunkt dann noch sein bemittleidenswertes Geweine am Boxenfunkt. Warum macht er nicht einfach Platz und lässt den schnelleren ziehen??? Ohne die Zeit die Perez dabei verlor, hätte er sich nämlich auch Hamilton geschnappt.
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  • Kommentar von Schnarchnase, Frick
    Button ist hier einfach ein schlechter Verlierer... eigentlich ist man das sonst von ihm nicht gewohnt. Perez hat Button erst noch schön Platz gelassen und ihn vorgelassen, wo er es eigentlich nicht gemusst hätte. Als Dank hat Button ihn dann ein paar Runden später an genau der gleichen Stelle von der Strecke in den Sand gedrückt, obwohl er klar langsamer war. Ist ja klar, dass Perez nach dieser Aktion mit dem Messer zwischen den Zähnen fuhr. Warum lässt ihn Button nicht einfach vor?
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    1. Antwort von Uli Meier, Uznach
      Butto will doch nur die Spitze vor Perez behaupten und was riskiert er. das aus,eventuell sogar dass ihn das Team gar nicht mehr will wenn Perez besser ist muss er es akzeptieren aber das Kann Button nicht er spielt den grossen Bruder von Perez aber sie sind jetzt eher Zwillinge oder auf Deutsch gleichberechtig aber Button akzeptier es nicht Perez hat alles richtig gemacht für mich und Button sollte ihn vorbeilassen. PUNKT SCHLUSS!!!
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  • Kommentar von R. Burri, Rorschach
    Perez war ganz einfach schneller. Wie hätte die Teamleitung entscheiden sollen? Button bremsen? Das hätte Zoff gegeben. Perez bremsen? Das wäre aus Sicht des Teams unvernünftig gewesen und hätte ebenfalls internen Zoff gegeben. Also Funkstille.
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