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Formel 1 FIA leitet interne Untersuchung ein

Der Weltverband untersucht den schlimmen Unfall von Jules Bianchi in Suzuka. Der Pilot befindet sich nach wie vor in kritischem Zustand, Michael Schumachers Arzt soll das Team der Mediziner unterstützen.

Ein gelber Kran hebt einen F1-Wagen mit dem Kran in die Höhe, unter seinem Heck sind Teile eines demolierten weiteren Fahrzeuges.
Legende: Das Problem Bianchi kollidierte mit dem Kran, der ein anderes Auto barg. EQ Images

Der Automobil-Weltverband FIA hat zwei Tage nach dem Unfall von Jules Bianchi im Regen-Rennen von Suzuka eine interne Untersuchung eingeleitet. Gemäss der englischen Zeitung The Telegraph hat Präsident Jean Todt bei Rennleiter Charlie Whiting einen entsprechenden Bericht eingefordert.

Für F1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone geht das nicht weit genug. Er forderte in der Times, den Crash des Marussia-Piloten von einer externen Stelle untersuchen zu lassen.

Spezialist soll helfen

Bianchi war bei nasser Fahrbahn von der Strecke abgekommen und gegen ein Fahrzeug geprallt, das soeben Adrian Sutils Boliden barg. Der 25-jährige Franzose zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

Offenbar soll nun Michael Schumachers Arzt Gérard Saillant das Ärzteteam in Japan unterstützen. Gemäss Medienberichten ist der Präsident des Hirn- und Rückenmark-Instituts von Paris am Dienstag eingetroffen.

Zustand weiter kritisch, aber stabil

In einer Mitteilung der Familie wird der Zustand von Bianchi als «kritisch, aber stabil» bezeichnet. Er habe sich bei seinem Unfall eine Sonderform eines Schädelhirntraumas zugezogen, eine sogenannte Axonenverletzung.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.10.14 07:30 Uhr / Radio SRF 4 News, Nachmittagsbulletin, 7.10.14, 17:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Markus, Brig-Glis
    Die grüne Flagge kann nicht für den Horrorcrash verantwortlich gemacht werden, denn die Piloten konnten diese gar nicht sehen. Trotzdem wünsche ich Bianchi gute Besserung!
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  • Kommentar von B. Hauser, Boswil
    Warum wird hier nicht erwähnt, dass es ein Video eines Zuschauers gibt, welches den Unfall gefilmt hat? Darauf wird ersichtlich, warum die Untersuchung erst jetzt gefordert wird. Ein Streckenposten schwenkt die grüne Flagge. Die FIA hat sehr viel ähnlichkeit mit der FIFA, erst handeln, wenn es gar nicht mehr anders geht. Aus dem Video wird mir auch klar, warum es Bianchi nicht gut geht.
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    1. Antwort von hug, wilen
      ja das video ist brutal. aber die grüne fahne ist ja auch nicht ganz falsch, da es ab da ja wieder frei war. dennoch war die flagge natürlich zu nahe an der unfall stelle. ich wünsche bianchi und seiner familie alles gute.
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    2. Antwort von Teletext, Zürich
      Bianchi war 1. leider auf den falschen Reifen unterwegs. 2. bereits schon mal an dieser Passage durchgefahren als Sutil den Unfall hatte. 3. vor der Unfallstelle "gelb" geschwenkt wurde und erst hinter der Stelle die "grüne".
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    3. Antwort von Rost Haus, Chur
      Dieser Fakt wird quasi überall falsch mitgeteilt. Die grüne Flagge befand sich klar, wenn auch nahe, hinter der Unfallstelle. Erst nachdem Der Bagger das Steward-Häuschen passiert hatte, schwenkte der Steward die grüne Flagge. Erst NACH dieser durften die Fahrer wieder Gas geben. Somit hatten die Stewards absolut korrekt gehandelt. Zum Wiederholen, die Fahrer dürfen NICHT Gas geben, sobald sie die grüne Flagge sehen, erst wenn sie diese passiert haben.
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