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Formel 1 Hamilton auf der Pole, Enttäuschung bei Ferrari

Lewis Hamilton wird am Sonntag beim GP Italien zum 5. Mal in dieser Saison aus der Pole Position starten. Der Mercedes-Pilot setzte sich im Qualifying vor Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg durch. Für Ferrari verlief das Qualifying in der Heimat enttäuschend.

Legende: Video « Formel 1: Zusammenfassung des Qualifyings zum GP von Italien» abspielen. Laufzeit 3:56 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.09.2014.

Sieben Rennen musste sich Hamilton gedulden, ehe es ihm in Italien endlich wieder für den 1. Startplatz reichte. Mit der Zeit von 1:24,109 setzte sich der Brite auf dem Hochgeschwindigskeits-Kurs von Monza um 0,274 Sekunden vor Rosberg durch und sicherte sich seine erste Pole Position seit dem GP in Barcelona Mitte Mai.

«Ein sauberes Rennen fahren»

WM-Leader Rosberg legte bereits einen ersten Rennplan fest: «Ich muss darauf achten, einen guten Start zu erwischen, und dass wir danach ein sauberes Rennen fahren», sagte der Deutsche und verwies dabei auch auf die Teaminternen Spannungen seines Rennstalls.

Hinter dem Mercedes-Duo holten sich die beiden Williams-Piloten die zweite Startreihe. Valtteri Bottas wurde 3., Felipe Massa reihte sich als 4. ein.

Enttäuschung bei Ferrari

Nachdem die Ferrari-Piloten in den Freitag-Trainings hinter dem Mercedes-Duo mit den Rängen 3 und 4 noch überzeugen konnten und damit für Hoffnung in der Heimat ihres Arbeitgebers gesorgt hatten, setzte es im Qualifying eine herbe Enttäuschung ab. Kimi Räikkönen verpasste den 2. Cut im letzten Moment und klassierte sich nur auf dem 12. Rang.

Etwas besser erging es seinem Teamkollegen Fernando Alonso. Der Spanier verpasste es als 7. aber, die Kohlen für Ferrari aus dem Feuer zu holen.

Ernüchterung bei Sauber

Weiterhin nicht auf Touren kamen die beiden Sauber-Piloten. Nachdem Adrian Sutil den Cut in Q1 als 16. nur knapp überstanden hatte, konnte sich der Deutsche in der Folge als 14. nur noch gering verbessern. «Mein Startplatz ist auf dieser Strecke das Maximum», resümierte Sutil ernüchtert. Auch Esteban Gutierrez gelang im Vergleich zu seinen Trainingsleistungen (11. und 14.) keine Steigerung. «Wir haben versucht, das Mögliche aus dem Auto herauszuholen», sagte der Mexikaner. Mehr als Platz 15 lag dabei für Gutierrez nicht drin.

Sendebezug: SRF 2, sportlive, 06.09.2014 13:55 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Wieso macht Sauber nicht einmal 1-3 Jahre 'Denk-Pause'?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Was ist wohl mit dem Hinwiler-Rennstall los? Es liegt wohl kaum an den vielen gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter im Zürcher Oberland und am ganzen Team, das auf allen Rennstrecken durchs Jahr unterwegs ist. Fehlt es am Geld? Wird das Sauber-Werk verheizt (mit schlechtem Material, Motoren, usw.)? Als F-1 Fan sehe ich fürs nächste Jahr ganz schwarz, wenn keine solventen Sponsoren Peter Sauber unter die Arme greifen! Er hatte sich wohl ein anderer Abgang als einstiger Teamchef gewünscht!
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    1. Antwort von Hans Langh, Oberstammheim
      Teile Ihre Meinung nur zum Teil:Dass in einem solchen high-Tech Betrieb nicht erfolgreicher gearbeitet wird wundert mich. Ist wohl die Konstruktionsabteilung nicht bestens besetzt? Erneut muss mitte Saison eingestanden werden, dass das Auto kein grosser Wurf ist. Es wird nur gegen Frau Kaltenborn und gegen die Fahrer gewettert.>> Geld mag wohl auch eine Rolle spielen, aber in "Gurken" investiert niemand.
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    2. Antwort von Jürg Dähler, Othmarsingen
      Die Fahrer sind nicht sehr stark. Aber immerhin hat Sutil in anderen Teams schon bewiesen, dass er im vorderen Mittelfeld mitfahren kann. Für mich fehlt eine starke Hand in der Technik. James Key hatte dereinst ein schwaches Auto innerhalb von wenig Wochen zu einem Auto weiterentwickelt, welches gut für Punkte war. Wo ist diese stark Persönlichkeit?
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