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Formel 1 Kaltenborn: «Sind nicht dort, wo wir hingehören»

Mit 36 WM-Punkten gelang dem Sauber-Team eine deutliche Steigerung im Vergleich zur letzten Saison, als der Hinwiler Rennstall leer ausgegangen war. Im Interview mit Michael Stäuble zieht Teamchefin Monisha Kaltenborn eine durchzogene Bilanz.

Legende: Video Kaltenborn: «Uns fehlen die Mittel» abspielen. Laufzeit 6:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.11.2015.

Das Sauber-Team hat sein primäres Saisonziel erreicht: In der Teamwertung konnte man McLaren-Honda mit den ehemaligen Weltmeistern Jenson Button und Fernando Alonso hinter sich lassen. Der 8. WM-Rang spült dem Hinwiler Rennstall zusätzliche 5 Millionen Dollar aus dem Prämientopf in die Kasse.

Weil man während der Saison aber deutlich mehr Tiefs als Hochs zu verzeichnen hatte, fällt die Bilanz von Teamchefin Monisha Kaltenborn nicht nur positiv aus:

  • Der 8. WM-Rang: «Der 8. Platz ist für uns ein guter, aber kein riesiger Schritt. Das hätte man sagen können, wenn wir noch ein, zwei Plätze weiter vorne wären, was im Moment aber nicht realistisch ist. Trotzdem sind wir noch nicht dort, wo wir hingehören.»
  • Die Situation in der Formel 1: «Um unser Potenzial ausschöpfen zu können, benötigen wir entsprechende Mittel. Wir haben die Infrastruktur und die Effizienz, uns fehlen aber die Mittel, um dies ausnutzen zu können. Und das ist die momentane Situation in der Formel 1. Deshalb kämpfen wir ja auch dafür, dass die Geldverteilung anders gestaltet wird.»

Wie zufrieden die Teamchefin mit ihren beiden Piloten Felipe Nasr und Marcus Ericsson ist und wie Sauber im nächsten Jahr konkurrenzfähiger werden will, verrät Kaltenborn im Interview mit Michael Stäuble.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.11.15, 13:30 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Wieso nicht endlich aufhören?
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  • Kommentar von Xavier Yves Zobrist, Basel
    Sauber hat vor ein paar Jahren eine grosse Chance vertan, sich im forderen Mittelfeld zu etablieren, als man James Key als 'austauschbar' betrachtete und ihn ziehen liess anstatt ihn mit allen Mitteln zu halten. Key hatte vorher bei Force India and seither bei Toro Rosso bessere Autos gebaut als der Sauber - einen besseren Mann wird man in Hinwil nie mehr bekommen. Dazu kommen mittelmässige Fahrer (gerade Ericksson), schlechte Renn-Strategien, vermurkste Boxenstopps und Kaltenborn als Chefin.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey, Aarau
    Die wahre Kunst, im Sport erfolgreich zu sein, liegt darin, mit unterlegenen Mitteln gute Resultate zu bringen. Genau das schafft Sauber nicht mehr. Das liegt weniger an den Piloten, als vielmehr an der Führung. Über fehlende Mittel klagen kann jeder. Am meisten beeindruckt hat diese Saison Vettel in seinem völlig unterlegenen Ferrari. So geht das, Frau Kaltenborn!
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