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Formel 1 Silberpfeile auch in Monaco das Mass aller Dinge

Nico Rosberg hat zum zweiten Mal in seiner Karriere den GP von Monaco gewonnen. Der Vorjahressieger setzte sich in seiner Wahlheimat vor Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton durch und eroberte die WM-Führung zurück. Von den beiden Sauber-Piloten beendete keiner das Rennen.

Wie bereits im Vorjahr landete Rosberg, der sich die Pole Position auf umstrittene Weise gesichert hatte, einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Für den Deutschen war es nach dem GP Australien der 2. Triumph in der laufenden Saison.

Sein Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton musste sich nach zuletzt vier Siegen in Folge geschlagen geben. Gleichzeitig musste er die Führung im WM-Klassement wieder an Rosberg abtreten. Der Brite liegt nun 2 Zähler hinter dem 28-jährigen Deutschen.

Den 3. Rang sicherte sich Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo. Der Australier, der bereits in Barcelona Dritter geworden war, stand zum zweiten Mal in seiner Karriere auf dem Podest.

Gutierrez vergibt erste Sauber-Punkte

Für das Sauber-Team hatte es auf dem Stadtkurs des Fürstentums lange Zeit nach dem ersten Punktgewinn der Saison ausgesehen. Doch für Esteban Gutierrez, der von Position 17 gestartet war, war das Rennen nach einem Anhänger mit dem Hinterrad in der 61. Runde vorbei. «Der wohl schmerzvollste Fehler meiner Karriere», bilanzierte der Mexikaner zerknirscht. Zu diesem Zeitpunkt hatte er nach starker Aufholjagd und dank zahlreicher Ausfälle auf dem 8. Zwischenrang gelegen.

Profitieren konnte ausgerechnet das finanziell stark angeschlagene Marussia-Team. Der Franzose Jules Bianchi (9.) sicherte seinem Rennstall die ersten WM-Punkte seit dem Einstieg in die Formel 1 im Jahr 2010.

Auch Sutil ausgeschieden

Auch der zweite Sauber-Pilot, Adrian Sutil, blieb im 6. Saisonrennen einmal mehr ohne Punkte. Der Deutsche musste das Rennen nach einem Unfall vor der Hafenschikane in der 25. Runde aufgeben und löste damit die 2. Safety-Car-Phase aus: «Heute wäre einiges dringelegen. Nach einem frühen Boxenstopp konnte ich einige Fahrer überholen und fühlte mich gut. Es tut mir leid fürs Team.»

Eine 1. Safety-Car-Phase gab es bereits kurz nach dem Start. Nach einem Crash zwischen Jenson Button (McLaren-Mercedes) und Sergio Perez (Force India) war das Rennen für den Mexikaner früh zu Ende.

Bitteres Jubiläum für Vettel

Weltmeister Sebastian Vettel erlebte in Monaco ein schwarzes Wochenende. Der Red-Bull-Pilot, der im Fürstentum seinen 100. GP im Red Bull unter die Räder nahm, erlitt bereits früh einen technischen Defekt und schied aus. Damit dürfte für den Deutschen der Traum vom 5. WM-Titel endgültig geplatzt sein.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Roger, Oberhasli
    Der Konstrukteurstitel geht dieses Jahr an Mercedes, daran besteht kein Zweifel. Aber toll, dass sie ihre beiden Fahrer kämpfen lassen! Vettel hat momentan das Pech an seinen Schuhen, aber so eine Saison formt seinen Charakter. Sauber hinter Marussia... Es werden wenige Rennen kommen, wo es viele Ausfälle gibt. Somit besteht die Möglichkeit, dass Sauber keinen einzigen Punkt holt. Trotzdem sollte man die Hoffnung nie aufgeben, den letztes Jahr brachte die zweite Saisonhälfte einige Resultate.
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  • Kommentar von Roger, Oberhasli
    Sch... ade!!! Leider muss ich sagen, dass es mich nicht überrascht hat, als Gutierrez da stand. Er ist schnell und ist im Grunde ein sympathischer Kerl, aber eben. Als er etwa in der Hälfte des Rennens in den Punkten war, dachte ich, Herr Stäuble, verschreien Sie es nicht... Bei Sauber könnte man evtt. eine Verpflichtung von Max Chilton ins Auge fassen. Er bringt Geld mit und ist die Zuverlässigkeit in Person.
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  • Kommentar von Paul Reinmann, Solothurn
    Das Auto hat wesentlich mehr Potential als das, was die beiden Piloten im Stande sind heraus zu holen. Gut ist es nicht, aber auch nicht so schlecht. Allerdings ! Weder Sutil noch Guttierez haben die Fähigkeit etwas für Sauber zu gewinnen. Entweder die beiden rausschmeissen oder Sauber fährt nächste Saison nur noch bei Veteranen Rennen mit.. Bin übrigens auch der Meinung, dass das Auto seit dem Abgang von James Key einfach zu viele Fehler ausweist.
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    1. Antwort von H. Lang.., Oberstammheim
      @ P. Reimann: Betreffs Auto sind Sie zu optimistisch, sonst stimme ich Ihnen voll zu. Schade, dass es gewissen Teammitgliedern gelungen ist, den eigentlichen Kapazitäten wie Key und Hülkenberg den "Verleider" anzuhängen.
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