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Formel 1 «Unglaublich!» – Verstappen jüngster GP-Sieger aller Zeiten

Der 18-jährige Max Verstappen hat sich mit seinem Triumph in Spanien zum jüngsten GP-Sieger der Formel-1-Geschichte gemacht. Das Mercedes-Duo Rosberg/Hamilton schoss sich in der Startrunde gegenseitig ab.

Legende: Video Verstappens historischer Sieg abspielen. Laufzeit 4:10 Minuten.
Aus sportaktuell vom 15.05.2016.

Max Verstappen hat in Barcelona die grosse Sensation geschafft. Mit gerade einmal 18 Jahren und 228 Tagen machte er sich zum jüngsten GP-Sieger aller Zeiten. Er löste Sebastian Vettel als Rekordhalter ab, der bei seinem Premierensieg 2008 in Monza 21 Jahre und 73 Tage alt gewesen war.

Zudem stellte Verstappen noch drei weitere Bestmarken auf:

  • Erster niederländischer Sieger in der Formel 1.
  • Jüngster Fahrer auf dem Podest.
  • Jüngster Fahrer mit einer Führungsrunde.

«Damit hätte ich nie gerechnet», strahlte Verstappen nach dem Rennen. «Es ging einfach alles ideal auf. Unglaublich!»

Verstappen, der erst diese Woche von Toro Rosso zum «grossen» Red-Bull-Team aufgestiegen war, behauptete die Führung in einem packenden Finish vor dem doppelt so alten Kimi Räikkönen. Der Finne wies denn auch mit einem Schmunzeln darauf hin, dass er schon gegen Max' Vater Jos Verstappen gefahren war. Rang 3 sicherte sich Vettel.

Legende: Video Der Crash von Rosberg und Hamilton abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Vom 15.05.2016.

Rosberg und Hamilton schiessen sich ab

Die Konkurrenz aus dem zuletzt so dominierenden Mercedes-Lager war Verstappen schon früh losgeworden. Nachdem Pole-Setter Lewis Hamilton beim Start von seinem Teamkollegen Nico Rosberg überholt wurde, setzte der Brite sofort zum Konter an. Ein schlechter Plan: Rosberg machte zu, drängte Hamilton von der Strecke, es kam zur Kollision.

Sauber bleibt ohne Punkte

Die Sauber-Fahrer Marcus Ericsson und Felipe Nasr, die lediglich von den Positionen 19 und 20 gestartet waren, beendeten das Rennen auf den Rängen 12 und 15 und stehen weiterhin ohne Punkte da. Für Aufsehen sorgten sie vor allem in der 45. Runde, als sie beinahe miteinander kollidierten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.05.2016, 13:30 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Bärtschi, 4922 Thunstetten
    Rosberg hat alles richtig gemacht und wird in Führung liegend unverschuldet von einem neidischen Teamkollegen abgeschossen. Wenn bei Hamilton Dummheit und Ungeduld zusammenkommen, dann kumuliert sich das Ganze zu einem Desaster. Schade für Rosbergs Leistung und den unverschuldeten Unterbruch seiner bis heute makellosen Saisonbilanz. Hoffe, dass der ungestüme Hamilton vom Team in die Schranken gewiesen wird!
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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Ein riesiges Talent hat die Gunst der Stunde genutzt und seinen 1. GP gewonnen. Alles andere sind Wenn und Aber und haben keinen Einfluss auf das Ergebnis. Nur das Eingetretene ist relevant.
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  • Kommentar von Tom, Diepoldsau
    Schade, dass es Leute gibt, die so wenig Verbundenheit für ein Schweizer F1 Team zeigen! Für ein Team, dass man schon fast als Traditionsteam ansehen muss. Ein Team, dass immer als Typisch schweizerisch gegolten hat, vor allem noch in den Zeiten als es von Peter Sauber geführt wurde. Sie sehen nur die zwei nicht schweizerischen Fahrer, vergessen jedoch die restlichen über 350 Mitarbeiter, von denen ein Grossteil in Hinwil harte Arbeit leistet! Sauber ist mehr "Schweiz" als unsere Fussball-Nati!
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    1. Antwort von Xavier Yves Zobrist, Basel
      Sauber hatte noch nie einen Schweizer Fahrer und sie haben auch gesagt, dass sie niemals einen Schweizer Fahrer nehmen würden - aus welchen Gründen auch immer. Vor drei Jahren lehnten sie sogar GP2-Champion Fabio Leimer ab, der 10 Mio. Dollar an Sponsorengelder mitgebracht hätte, und gaben stattdessen Adrian Sutil den Vorzug, der so gut wie kein Geld mitbrachte. Von Sebastien Buemi, das grösste CH-Talent seit Clay Regazzoni, wollten sie auch nie etwas wissen, obwohl er sehr schnell war/ist.
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    2. Antwort von Josef Heinrich, Wil
      Sauber ist eine Firma mit Sitz und gewissen Betriebsstätten in der Schweiz. Seit mehreren Jahren sind die Aushängeschilder (Fahrer, Chefin etc.) aber keine Schweizer. Das Team wurde früher zwar von einem Schweizer (Peter Sauber) geleitet, machte aber dasselbe wie andere Rennställe der Formel 1, nämlich Rennautos konstruieren und damit Rennen fahren, also nichts typisch schweizerisches. Heute ist "Sauber" noch weniger mit "Schweiz" gleichzusetzen. Das ist nur romantische Nostalgie.
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