Vasseur: «Ich bin kein Zauberer»

Seit 2 Wochen ist Frédéric Vasseur neuer Teamchef bei Sauber. Am Rande des GP von Ungarn verriet der Franzose, wie er den Hinwiler Rennstall nach vorne bringen will.

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Frédéric Vasseur, gibt es schon bald Verbesserungen?

0:58 min, vom 28.7.2017

Das sagt Vasseur über...

  • ...die Stärken im Sauber-Team: «Wir verfügen über eine Top-Infrastruktur, das ist wichtig, denn davon wird die Zukunft abhängen. Unsere Aktionäre sind sehr entscheidungsfreudig und fachkundig. Und die Mitarbeiter sind alle sehr motiviert. Das ist unser grösster Trumpf.»
  • ...die Faszination Sauber: «Der Name Sauber ist in der Formel 1 eine Ikone. Viele Leute sind seit 20 Jahren hier, das spürt man. Ich habe ein wenig den Eindruck, etwas verteidigen zu müssen.»
«  Wir sind in Kontakt mit guten Leuten. Aber diese zu verpflichten, dauert. »
  • ...Verbesserungspotenzial: «Wir müssen das Team in allen Bereichen verbessern. Im letzten Jahr haben viele Schlüsselpersonen das Team aufgrund der finanziellen Situation verlassen. Wir sind in Kontakt mit guten Leuten. Aber das dauert, denn die Verträge in der Formel 1 laufen über eine lange Zeit.»
  • ...Schwachstellen: «Ich glaube nicht, dass es bei uns einen bestimmten Schwachpunkt gibt. Es geht um die Struktur, die in jeder Abteilung verbessert werden muss. Sei es die Produktionsgeschwindigkeit, die Aerodynamik oder das Design. Darum geht es in einem Wettbewerb: An jedem Detail zu arbeiten. Sowohl am Team als auch am Auto.»

Ob bereits in diesem Jahr mit grossen Sprüngen zu rechnen ist und was die Ziele des Franzosen sind, erfahren Sie im Video oben.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell vom 28.07.17