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Formel 1 Vettel mit 7. Sieg in Serie

Sebastian Vettel hat den GP der Vereinigten Arabischen Emirate in Abu Dhabi gewonnen. Der Weltmeister egalisierte mit seinem 7. Sieg in Folge den Rekord von Michael Schumacher und Alberto Ascari. Die Sauber-Piloten verpassten die Top 10.

Sebastian Vettel egalisierte mit seinem Sieg den Rekord des legendären Alberto Ascari (1952) und von Michael Schumacher, der 2004 die ersten 7 Rennen der Saison gewonnen hatte. Siegt der Vierfach-Weltmeister auch in Austin (USA) und beim Saisonfinale in Sao Paolo (Br), kann er zudem den Schumacher-Rekord von insgesamt 13 Saison-Siegen einstellen.

«Konnte es fliegen lassen»

Mark Webber musste nach einem missglückten Start von der Pole die Spitzenposition an seinen Red-Bull-Teamkollegen Vettel abtreten. Dieser setzte sich danach in gewohnter Manier von seinen Konkurrenten ab, konnte die Führung auch nach seinen 2 Boxenstopps halten und fuhr mit rund 31 Sekunden Vorsprung ungefährdet seinen 11. Saison-Sieg nach Hause. «Das Auto war brillant, ich habe es wirklich fliegen lassen können», sagte Vettel nach dem Rennen. Webber und Nico Rosberg (Mercedes) komplettierten das Podest.

Legende: Video Hülkenbergs 2. Boxenstopp («sportlive») abspielen. Laufzeit 0:32 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.11.2013.

Hülkenberg: Ärgerliche Strafe

Nico Hülkenberg konnte lange Zeit auf eine Klassierung in den Punkterängen hoffen. Doch dem Sauber-Piloten wurde nach einer gefährlichen Fahrt in der Boxengasse eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Ein ärgerlicher Rückschlag, den Hülkenberg in den verbleibenden 22 Runden nicht mehr wettmachen konnte. Der 26-Jährige landete schliesslich auf Platz 14.

Rückschlag in Konstrukteurswertung

Esteban Gutierrez konnte sich gegenüber dem schwachen Qualifying nur wenig verbessern und fuhr auf Rang 13. Mit nunmehr 32 Punkten Rückstand auf Force India ist Rang 6 der Konstrukteurswertung für den Sauber-Rennstall in weite Ferne gerückt.

Ein schwarzes Wochenende setzte es auch für Kimi Räikkönen ab: Nachdem der Finne wegen einer Strafversetzung vom letzten Startplatz ins Rennen gehen musste, schied er bereits in der 1. Kurve nach einer Berührung mit Giedo van der Garde mit einem Schaden an der Radaufhängung aus.

6 Kommentare

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  • Kommentar von R.käser, Zürich
    Es wundert mich nicht, dass den Teams die Sponsoren fern bleiben. Was produziert die F1 heute noch ausser Sondermüll in Carbon und einen negativen Beitrag zur guten Luft. Früher wurde für die Serie entwickelt, das wäre schön wenn die das heute zum Beispiel mit Elektroautos austragen würden. Selbstverständlich mit eigenem grünen Strom. Das würde doch die Sponsorensuche ankurbeln. Ausserdem besteht das halbe Feld aus Fahrern die sich dieses Hobby kaufen und den Wettkampf zweitklassig machen -gäähn
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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Dieses Rennen hat einmal mehr gezeigt, wo die Präferenzen liegen. Da das kleine Sauberteam, dessen Fahrer bestraft wird, weil er sich scheinbar unkorrekt verhalten hat. Auf der andern Seite das millionenschwere Force-India Team, dessen Fahrer Abkürzungen nehmen darf ohne bestraft zu werden. Sagt genug über die korrupte F1-Mafia mit einem gewissen Obermafiosi Ecclestone an der Spitze. Ich schreibe diese Zeilen nicht aus Frust, sondern weil da offensichtlich mit verschiedenen Kellen gemessen wird.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Sie haben es klar und deutlich gesagt, was viele F-1-Fans schon lange spüren: Jetzt, da das Schweizer-F-1-Team (Sauber) wieder finanziell besser dasteht und deutliche Verbesserungen am Auto Erfolge zeigen, wird der Hinwiler Rennstall besonders "zum Abschuss" frei gegeben. Dazu macht die mafiose Rennleitung, unter Eccleston alles, um Peter Sauber ja nicht punkten zu lassen! Wer die Boxenausfahrt gesehen hat, kann und muss Urs Sahli, voll zustimmen: Aus der F-1 ist eine reine Mafia geworden!
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    2. Antwort von M. Schenk, Aargau
      Genau, zudem bin ich mir gar nicht sicher, ob beim Brausehersteller alles mit guten Dingen von Statten geht. Wenn man schon am Start seit Wochen so wegfährt kommt mir gleich das Dping im Radsport in den Sinn :-)
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    3. Antwort von Formel, Freiburg
      Force India war bis 2010 das absolute Hinterbänklerteam der F1. Hatten auch wenig Geld.
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  • Kommentar von Hans Meier, Langenthal
    Leider ein Rennen das durch den überforderten Kommentator Stäuble fast unerträglich wurde. Zehn mal energisch die Strafe gegen Hülk als falsch zu bezeichnen macht diese Falschaussagen auch nicht wahrer.
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