Vettel überlegener Sieger in Singapur

Sebastian Vettel hat einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Der Deutsche Red-Bull-Pilot entschied den GP von Singapur zum 3. Mal in Folge für sich. Nico Hülkenberg sicherte dem Sauber-Team 2 WM-Punkte.

Video «Vettel gewinnt GP Singapur («sportpanorama»)» abspielen

Vettel gewinnt GP Singapur («sportpanorama»)

3:58 min, vom 22.9.2013

Vettel stellte beim Nachtrennen in Singapur seine Dominanz eindrücklich unter Beweis. Der dreifache Weltmeister, der von der Pole Position aus ins Rennen gegangen war, erwischte einen idealen Start und distanzierte die Konkurrenz in der Folge kontinuierlich.

Auch Safety Car kann Vettel nicht stoppen

Zwar wurde die Triumphfahrt Vettels nach einem Unfall von Daniel Ricciardo (Toro Rosso) zwischenzeitlich durch eine Safety-Car-Phase unterbrochen. Unmittelbar nach Wiederaufnahme des Rennens zog der Deutsche aber erneut auf eindrückliche Weise davon und fuhr vor dem Spanier Fernando Alonso im Ferrari und dem Finnen Kimi Räikkönen im Lotus zu einem überlegenen Sieg.

Video «GP Singapur: Crash von Ricciardo («sportlive»)» abspielen

GP Singapur: Crash von Ricciardo («sportlive»)

0:27 min, vom 22.9.2013

«Ich geniesse den Moment, das Auto ist fantastisch. Es ist kein Zufall, dass wir hier oben stehen», schwärmte Vettel. Dank dem 7. Saisonsieg, dem 3. in Folge, baute der 26-Jährige den Vorsprung in der WM-Wertung weiter aus. Der zweitplatzierte Alonso liegt bereits 60 Punkte hinter dem Spitzenreiter.

Hülkenberg punktet erneut

Zwei Wochen nach dem 5. Platz von Nico Hülkenberg beim GP von Italien konnte sich das Sauber-Team in Singapur erneut über einen Top-10-Platz freuen. Der Deutsche fuhr auf Rang 9 und sicherte dem Schweizer Rennstall 2 weitere WM-Punkte. Der Mexikaner Esteban Gutierrez, der von Position 10 aus ins Rennen gegangen war, wurde 12.

«Es ist erfreulich, dass wir auf einer Strecke, die uns bisher nicht gelegen ist, wettbewerbsfähig waren. Das zeigt, dass wir mit der Entwicklung des Autos in die richtige Richtung gehen», zog Teamchefin Monisha Kaltenborn Bilanz.