Vettel und der Mythos Ferrari

Am Sonntag wird Sebastian Vettel beim GP von Australien sein Debüt für Ferrari geben. Der 4-fache Weltmeister geht sehr fokussiert an seine Aufgabe und kann die Faszination für den Rennstall aus Maranello nicht verbergen.

In Maranello erwartet man von Sebastian Vettel einen zeitnahen WM-Titel.

Bildlegende: Hohe Ansprüche In Maranello erwartet man von Sebastian Vettel einen zeitnahen WM-Titel. Imago

«Für jeden Rennfahrer ist es das Grösste, für Ferrari zu fahren», brachte Sebastian Vettel die Relevanz des Rennstalls auf den Punkt. Der Deutsche beschäftigte sich seit seinem Wechsel intensiv mit dem Mythos der «Scuderia», besuchte das hauseigene Museum sowie das Privathaus Enzo Ferraris.

Ein Weltmeistertitel für die Tifosi

Nach der verkorksten letzten Saison mahnt Vettel im Spiegel die «Ferraristi» jedoch zu Geduld: «Niemand darf erwarten, dass der Ferrari von heute auf morgen das schnellste Auto wird. Mercedes müsste im Winter schon weniger als nichts gemacht haben, um diesen Vorsprung zu vergeigen.»

Der neue Ferrari-Präsident Sergio Marchionne formuliert die Erwartungen an den 27-Jährigen jedoch deutlich: «Wir schulden den Tifosi einen neuen WM-Titel.» Für die traditionsbewussten Italiener ist klar, dass Vettel dereinst in die Fussstapfen Michael Schumachers treten und zur neuen Legende in Maranello werden soll.

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Vettel: «Der Mythos Ferrari zieht an»

2:44 min, vom 20.11.2014

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie den GP von Australien am Sonntag ab 5:30 Uhr live auf SRF zwei. Die Aufzeichnung des Rennens zeigen wir Ihnen ab 10:40 Uhr.