Aegerter per sofort rausgeworfen

Dominique Aegerter darf die letzten vier Rennen der Moto2-Saison nicht mehr fahren. Der Berner wurde von seinem bisherigen Schweizer Team suspendiert.

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Dominique Aegerters unschöner Abschied

1:42 min, aus sportaktuell vom 6.10.2016

Nachdem Aegerter am Dienstag beim deutschen Leopard-Team unterschrieben hatte, reagierte sein bisheriger Arbeitgeber CarXpert Interwetten mit der sofortigen Freistellung. Es ist dies das unschöne Ende einer zehnjährigen Zusammenarbeit.

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0:00 min, vom 18.11.2017

Zurück zum «Schätzeli»

Aegerter habe bei einem anderen Team für die Saison 2017 unterschrieben, «obwohl einige Tage vorher ein Abkommen mit CGBM Evolution gefunden worden war», begründete sein jetziger Arbeitgeber.

Aegerter hatte sich für den Wechsel entschieden, weil er so wieder «auf meinem Suter-Schätzeli» fahren kann. Mit der Kalex war er in den letzten zwei Jahren nicht wie gewünscht zurecht gekommen.

Vom Rauswurf hat Aegerter aus den Medien erfahren: «Ich bin extrem enttäuscht. Auch wenn ich trotz mündlichen Zusagen meine Meinung geändert und ein neues Team gefunden habe, geht man mit einem Fahrer nicht so um. Wenn jedes Team so handeln würde, wären Ende Saison keine Fahrer mehr am Start.»

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Blutjunger Ersatz

Nun zieht es sein bisheriges Team vor, Iker Lecuona Rennpraxis zu verschaffen. Der 16-jährige Spanier wird wohl 2017 zum Stammfahrer neben Tom Lüthi aufsteigen.

Er hatte den damals verletzten Aegerter bereits bei den GPs von Grossbritannien und San Marino ersetzt. Für den dritten Platz im Team ist der Zürcher Jesko Raffin (20) im Gespräch.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 17:00 Uhr, 5.10.2016