Die guten Erinnerungen an den GP von Katalonien

Auf der Strecke nahe Barcelona haben die Schweizer Moto2-Piloten schon mehrfach Grund zur Freude gehabt. Viermal fuhr Tom Lüthi beim GP von Katalonien aufs Podest. Die Zeichen am Sonntag für ein weiteres Top-Ergebnis stehen gut.

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GP von Katalonien: Erfolgspflaster für die Schweizer

1:24 min, vom 10.6.2014

Die Saison ist für Lüthi mit Rang 3 in Katar stark angelaufen, dann aber harzig weiterverlaufen. Mit 40 Punkten liegt er an 8. Stelle im Moto2-Kassement. Beim 5. Rennen Anfang Juni stürzte er und brach sich einen Finger.

Nun kehrt der Emmentaler an seine Erfolgsstätte zurück. Beim GP von Katalonien (Sonntag ab 12:05 Uhr live auf SRF zwei) glückte ihm schon einmal ein Comeback. Nach seiner schweren Armverletzung belegte er im Vorjahr Rang 3 - sein letzter Podestplatz hatte damals 10 Monate zurückgelegen.

Schweizer Demonstration

Auf der modernen Rennstrecke konnte Lüthi 2003 bereits den ersten Podestplatz seiner Karriere feiern. 2010 und 2012 preschte er erneut auf Rang 2 vor.

Überhaupt sind die Schweizer beim GP von Katalonien kaum zu bremsen und waren zuletzt zweimal in Folge zu dritt in den Top 8 vertreten. 2013 rundeten Randy Krummenacher (6.) und Dominique Aegerter (8.) das glänzende Teamergebnis ab.

Aegerter im Training vor Lüthi

Dominique Aegerter ist am 1. Trainingstag zum GP von Katalonien als bester Schweizer auf den 9. Rang gefahren. Tom Lüthi, der einen Sturz zu beklagen hatte, kam auf Rang 11. Die beiden anderen Moto2-Schweizer, Randy Krummenacher und Robin Mulhauser, belegten die Ränge 25 und 33.