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Fakten zur Formel E in Zürich Von Kilowatt und Fanboost

Am Sonntag findet das Formel-E-Rennen in Zürich statt. Hier gibt es Fakten und Informationen zur Rennserie.

Legende: Video Zürich bereitet sich auf die Formel E vor abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.
Aus sportpanorama vom 03.06.2018.
  • Rennserie

Die Formel E gab ihren Einstand am 13. September 2014 und wird weltweit auf Stadtkursen ausgetragen. Die aktuelle und insgesamt 4. Saison umfasst 12 Rennen und dauert vom 2. Dezember 2017 bis zum 15. Juli 2018. Zürich ist die 10. Station.

  • Teams und Fahrer

Zahlreiche ehemalige Formel-1-Fahrer wie der Deutsche Nick Heidfeld, der Brasilianer Nelson Piquet jr. oder der Schweizer Sébastien Buemi verdienen ihr Geld in der Formel E. Neben Buemi startet auch der gebürtige Italiener Edoardo Mortara für die Schweiz.

Buemi entschied 2016 die Fahrerwertung für sich. Aktuell ist der Waadtländer auf dem 5. Zwischenrang klassiert, Mortara ist 11. An der Spitze liegt mit Jean-Eric Vergne (Fr) ein weiterer früherer F1-Pilot. Insgesamt umfasst das Feld 20 Fahrer in 10 Teams.

  • Autos

Die Boliden beschleunigen in rund 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erzielen eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Im Qualifying wird eine Maximalleistung von 200 kW (272 PS) erreicht, im Rennen ist die Leistung auf 180 kW (245 PS) beschränkt.

Angetrieben wird der Elektro-Motor von einer Batterie (Lithium-Ionen-Akkumulator), deren Kapazität auf maximal 28 kWh beschränkt ist. Aus diesem Grund müssen die Fahrer ihre Autos etwa bei Rennhälfte bei einem Boxenstopp wechseln. Die Chassis sämtlicher Autos sind gleich.

Formel_E_Daten
  • Trainings und Qualifying

Am Tag vor dem Rennen finden je nach Verfügbarkeit der Strecke Funktionstests mit begrenzter Geschwindigkeit statt. Am Renntag stehen am Morgen 2 freie Trainings (45 und 30 Minuten) auf dem Programm. Am Nachmittag machen die Fahrer im Qualifying die besten Startplätze untereinander aus. Das Fahrerfeld wird in 4 Gruppen zu je 5 Fahrern aufgeteilt. Jede Gruppe hat 6 Minuten Zeit.

Die 5 besten Fahrer aus dem Qualifying nehmen an der sogenannten Super-Pole teil, wo sie nacheinander auf die Jagd nach der besten Zeit gehen. Die Rangliste dieser Ausscheidung ergibt die ersten 5 Startplätze.

  • Rennen

Beim Start stehen die Autos zunächst einige Meter hinter ihrer eigentlichen Startbox. Kurz bevor die Ampel aufleuchtet, rollen die Boliden auf ihre finalen Startplätze vor. Die Renndauer beträgt rund 50 Minuten. Laut Reglement darf das Rennen maximal 60 Minuten dauern und es müssen mindestens 60 Kilometer zurückgelegt werden. Jeder Fahrer muss dabei einen Pflichtstopp einlegen und das Auto wechseln.

Sendehinweis

Die Formel E in Zürich wird am Sonntag auf SRF zwei und in der Sport App wie folgt übertragen:

  • ab 13:50 Uhr: Qualifying
  • ab 17:40 Uhr: Rennen
  • Fanboost

Fans haben ab Montag der Rennwoche die Möglichkeit, für einen Fahrer abzustimmen und diesem während des Rennens einen zusätzlichen Energieschub zu geben. Die 3 Fahrer, die die meisten Stimmen erhalten, können bei ihrem 2. Auto einen Energieschub von 100 kJ einsetzen. Das Fenster für den Fanboost schliesst sich nach 6 Rennminuten. Hier, Link öffnet in einem neuen Fenster kann man die Stimme für den Lieblings-Fahrer abgeben.

  • Strecke in Zürich

Der Rundkurs in Zürich führt über 2,46 km entlang der Seepromenade und durch das Bankenviertel in der Innenstadt von Zürich. Der Start erfolgt im Hafen Enge am Mythenquai. Die Strecke verfügt über 11 Kurven, darunter mehrere 90-Grad-Kurven sowie eine Spitzkehre.

Formel_E_Rennstrecke

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 03.06.18, 18:30 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Claudia Meier (taz)
    @srf mich würde interessieren was für die Streckensicherheit getan wurde? Hat es Steckenposten die aufeinander abgestimmt sind? Wenn so ein Formel E Auto in brand gerät wie lange dauert es diesen Brand zu löschen?
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  • Kommentar von Felix Bosshardt (fbosshardt)
    Elektormobilität kennt jeder der schon einmal in einem Trolleybus, auf einem Sessellift oder in einem Tram gesessen hat. Das muss definitv niemandem bekannt gemacht werden. Unterhaltung und Belustigung ist so ein Anlass, für nichts und wieder nichts. Derweil stellt das ASTRA Strassenbeleuchtung ab um Energie zu sparen. Haha!
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    1. Antwort von Peter Isler (SchweizerQualität)
      In welcher Welt genau gelten Unterhaltung und Belustigung als "nichts"? Würden Sie dort leben wollen?
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    2. Antwort von M. Keller (MK)
      @Bosshardt - Sie haben aber den Unterschied zwischen der Formel-e Fahrzeug und einem sog. Trolleybus auch erkannt, oder? Richtig; es fahren beide elektrisch aber die Formel-e fährt mit Batterie - der Trolleybus hängt am 'Elektroseil'.
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  • Kommentar von erwin schatt (erwin.schatt)
    In der schweiz ist ein verbot für rundstreckenrennen, auch für E- Rennwagen, was das alles nur Kostet, am Schluss zahlt es sowiso der Steuerzahler. Ich finde es eine verdammte Schweinerei. Für sowas hat man Geld, aber wenn sonst jemand einen Anlass durch führen will geht es nicht
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    1. Antwort von M. Keller (MK)
      @schatt - lesen Sie den Bericht genauer durch und Sie werden sehen, dass dies ihre 'Steuerzahler' nichts kostet. Wird alles über Sponsoren bezahlt. Und in Sachen Verbot schauen Sie sich einmal um, was tagtäglich im Strassenverkehr verbotenes gemacht wird. Stellen Sie sich z.B. an eine Einbahnstrasse und zählen Sie ..... Dies ist die Wahrheit über Verbote und nicht ein solcher Anlass/Event. Nörgeler tssss...
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