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Deutsches Gold im Paarlauf Von Rang 4 auf 1: Savchenko/Massot zeigen die Kür des Lebens

Die deutsche Eiskunstlauf-Paarung macht bei der Entscheidung einen grossen Sprung nach vorn.

Aljona Savchenko und Bruno Massot haben sich bei der olympischen Paarlauf-Konkurrenz den kaum noch für möglich gehaltenen Traum von der Goldmedaille erfüllt.

Mit perfekter Kür geglänzt

Die deutschen Vizeweltmeister machten in Pyeongchang in der Entscheidung nämlich gleich 3 Plätze gut. Die weiteren Medaillen gingen an die Halbzeit-Leader Sui Wenjing/Han Cong aus China und an Meagan Duhamel/Eric Radford aus Kanada.

Nach Zwischenrang 4 hatten die gebürtige Ukrainerin Savchenko und Partner Massot nur noch wenig Hoffnung auf den Sprung ganz nach vorn. Im Showdown überzeugten die beiden aber auf der ganzen Linie und wurden für ihre glänzende Darbietung zur Musik der Natur-Doku «Die Welt von oben» mit 159,31 Punkten belohnt. Nahezu alle Elemente gelangen perfekt.

Das ist der Moment meines Lebens
Autor: Aljona Savchenko

«Das ist der Moment meines Lebens. Es ist eine unglaubliche Geschichte», sagte Savchenko zum Triumph. Der gebürtige Franzose Massot war nach seinem Patzer im Kurzprogramm glücklich und erleichtert. «Das war gestern ein harter Tag nach dem Fehler. Von Platz 4 zu Gold, das ist unglaublich.»

12 Kommentare

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  • Kommentar von Chantal Gioia (cgioia)
    Die Diskussion führt in eine total unnötige Richtung, Herr Graf. Mit Ihrem ersten Kommentar war deutlich zu verstehen, dass Sie ein Problem mit der Einbürgerung der beiden Spitzenathleten haben. Überlegen Sie mal, wieso Stéphane Lambiel der letzte erfolgreiche Schweizer Eiskunstläufer war. In der Schweiz haben 90% der Sportarten einen untergeordneten Rang und es wird nicht für den Nachwuchs gesorgt, nicht mal annähernd auf dem Niveau der Nachbarsländer. Deutschland zum Beispiel schon.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Frau Gioia, Sie machen an der Diskussion selbst wacker mit. Wollen Sie denn, dass die Schweiz auch ausländische Eiskunstläufer/innen importiert, um diese den eigenen Talenten vor die Nase zu setzen? Wo ich Ihnen gerne recht gebe ist der Umstand, dass leider in der Schweiz die Förderung des Eiskunstlaufens sehr mangelhaft ist. Eine nachhaltige Unterstützung - auch medial - kommt frühestens, wenn sich jemand schon international einen Namen gemacht hat, wie Stephane L. und Sarah M.
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  • Kommentar von Carmen Thelen (Caramelita)
    Sorry, aber was soll der Neid??? Das war eine so grandiose und künstlerische Leistung der Beiden! Man sollte dies anerkennen statt immer wieder nur in dieses Deutschen-Bashing zu verfallen. Das ist nur peinlich!!!
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    1. Antwort von tom F (TF)
      Das Deutschen-Bashing gehört zur CH Seele. Als kleines Bundesland blickt man immer neidisch auf D. Und gerade hier gilt der Satz "wer im Glashaus sitzt". Wie viele Superreiche, Spitzensportler werden denn in CH rasch(er) eingebürgert, als der "Durchschnitt". Geld und Talent nimmt man gerne, also, immer schön an die eigene Nase fassen. Grüsse aus D.
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  • Kommentar von Gerhard Himmelhan (Gerhard Himmelhan)
    Herr Graf, woher kommen denn all unsere Tennisspieler, Fussballer, Snowboarder usw. Gar viele Leute wurden eingebürgert, warum haben sie denn damit Probleme? Gruss
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Ja genau, Herr G.H., darauf habe ich gewartet. Ein grosser Teil unserer Tennisspieler, Fussballer, Leichtathleten usw. sind praktisch durchwegs Secondos oder Terzos etc., die in der Schweiz geboren oder aufgewachsen sind. Sie sind nicht erst als Erwachsene wegen des Sports zwei bis drei Jahre vor einem Olympiaevent hierher gezogen und innert dieser zwei bis drei Jahre in der Schweiz eingebürgert worden. Mit diesen Schweizer/innen habe ich gar keine Probleme.
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