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Pyeongchang Drei weitere russische Athletinnen gelangen ans Sportgericht

25 russische Athleten hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen Dopings lebenslang gesperrt. Nun haben auch die letzten drei Betroffenen Einspruch eingelegt.

Biathletin Olga Saizewa.
Legende: Legt Rekurs ein Biathletin Olga Saizewa. Reuters/Archiv

Die Biathletin Olga Saizewa sowie die Langläuferinnen Julia Tschekalewa und Anastasija Dozenko gelangen an den Sportgerichtshof (CAS). Sie wehren sich gegen die Disqualifikation bei den Winterspielen in Sotschi und die Sperre für weitere Olympische Spiele.

Russische Klagewelle

Damit haben alle 25 Athleten Berufung eingelegt, die bisher vom IOC wegen des Dopingskandals bestraft wurden. Sie verlangen, dass ihre Fälle vor Beginn der Winterspiele in Pyeongchang abgehandelt werden.

Das IOC hat die Athleten wegen des mutmasslich staatlich orchestrierten Dopingsystems in Russland nachträglich gesperrt. Dabei wurden Russland auch elf Medaillen aberkannt, darunter vier goldene. Als weitere Massnahme hat das IOC beschlossen, dass unbelastete russische Athleten in Südkorea nur unter neutraler Flagge starten dürfen.

Legende: Video Das IOC greift gegen Russland durch abspielen. Laufzeit 03:51 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 05.12.2017.

Russen wollen nach Pyeongchang

Die Mehrheit der russischen Sportler will an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea teilnehmen, auch wenn sie dort unter neutraler Flagge antreten müssen. Keiner der befragten Athleten habe für einen Boykott plädiert, sagte Sofia Welikaja, die Athletenvertreterin im russischen olympischen Komitee (ROC).

1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Es wäre doch schön, wenn die Athleten die Warheit sagen würden und gegen die Strippenzieher aussagen würden? Wahrscheinlich würde ein ganzes Kartenhaus zusammen fallen. Die Sportler würden wohl die Russische Staatsangehörigkeit verlieren oder im Knast landen.
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