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Schwacher Olympia-Start Nati zum Auftakt absolut ohne Chance

Legende: Video «Zusammenfassung Schweiz-Kanada» abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Vom 15.02.2018.
  • Grosse Ernüchterung für die Nati: Zum Olympia-Start gibt's gegen Kanada eine 1:5-Niederlage.
  • Der nächste Schweizer Gegner heisst am Samstag Südkorea.
  • Die asiatischen Gastgeber unterlagen Tschechien zum Auftakt nur knapp. Zum Spielbericht geht's hier.

Mit grossen Ambitionen ist Trainer Patrick Fischer mit der Schweizer Nationalmannschaft ins olympische Turnier gestartet. In Abwesenheit der NHL-Stars haben sich Fischer und Co. selbstbewusst eine Medaille zum Ziel gesetzt.

Schon früh mit 0:2 zurück

Der erste Ernstkampf in Südkorea kommt für die Schweiz deshalb einer Ernüchterung gleich. Gegen Kanada hatte die Nati nicht den Hauch einer Chance auf einen Punktgewinn. Schon nach 8 Minuten lag die Schweiz 0:2 im Rückstand. Rene Bourque und SCB-Verteidiger Maxim Noreau im Powerplay trafen für die überlegenen Kanadier.

Auch in der Folge tat sich die Schweiz äusserst schwer. Der Nati ging der Zug aufs gegnerische Tor gänzlich ab, in der Defensive kam das Fischer-Team wiederholt ins Schwimmen. Nach exakt 25 Minuten traf Bourque bei der zweiten kanadischen Überzahl-Möglichkeit, 52 Sekunden später erhöhte Wojtek Wolski auf 4:0.

Aufschwung nach Goalie-Wechsel

Damit war die Partie selbstredend entschieden. Bei der Schweiz räumte Goalie Leonardo Genoni den Kasten für Jonas Hiller, Kanada schaltete spürbar einen Gang zurück. Die zweite Hälfte des Spiels brachte so nur noch wenig Highlights.

Immerhin sorgte der letzte Abschnitt aus Schweizer Sicht für 2 erfreuliche Ereignisse: Simon Moser gelang in der 48. Minute der Ehrentreffer und damit das erste Schweizer Turniertor. Und Hiller blieb im Tor unbezwungen und konnte einen persönlichen Shutout feiern. Denn als Kanada 5 Minuten vor der Sirene mit dem 5:1 für den Schlusspunkt sorgte, hatte Hiller seinen Kasten bereits verlassen und einem fünften Feldspieler Platz gemacht.

Legende: Video «Moser mit dem Ehrentreffer» abspielen. Laufzeit 0:20 Minuten.
Vom 15.02.2018.

Den Sahnetag nicht eingezogen

Für Fischer und sein Team bleibt gleichwohl die Erkenntnis, dass die Schweiz – zumindest in dieser Form – auch gegen ein Kanada ohne NHL-Stars einen Sahnetag braucht, um in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen. Und diesen Sahnetag hat die Nati zum Olympia-Auftakt definitiv nicht eingezogen.

Für die Schweiz geht es am Samstag um 08:40 Uhr gegen Gastgeber Südkorea weiter. Auch dieses Spiel zeigen wir Ihnen live auf SRF zwei und im Stream.

Legende: Video «Diaz: «Das ist sehr bitter»» abspielen. Laufzeit 1:47 Minuten.
Vom 15.02.2018.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

37 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan von Känel (Trottel der feinen Gesellschaft)
    Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Kanada verfügt über einen Pool von 720'000 (!) lizenzierten Hockeyspielern, die Elite ist nicht nur in der NHL, sondern in zahlreichen anderen hochstehenden Ligen beschäftigt. Unsere NLA bereitet hingegen weder auf die Intenstät noch die Präzision noch die Kaltblütigkeit vor, die an grossen Turnieren den Unterschied macht. Das kann man den NLA-Spielern nicht zum Vorwurf machen. Der Verband sollte aber vielleicht mal die nötigen Schlüsse ziehen.
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  • Kommentar von Walter Haller (wh)
    Hören wir doch auf mit dem «hätte», «wäre» und «würde». Der Auftritt heute entspricht den vorherrschenden Kräfteverhältnissen. Das Resultat ist völlig normal. Meldung an alle «Berufsoptimisten» und Gesundbeter: Vergesst endlich eure vermessenen, völlig unbegründeten Medaillen-Träume. Nichts gegen die überforderten Sportler - sie werden permanent überbewertet und können einem eigentlich nur leid tun.
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    1. Antwort von Edwin Maurer (coffeebeak)
      wow, wieso schauen Sie sich eigentlich Hockeyspiele an wenn Sie doch schon wissen wie es ausgeht? Was wäre Ihr Ziel wenn Sie denn Trainer wären..bitte teilen Sie uns (Berufsoptimisten) dieses mit. und...eigentlich nur leid tun...sollen Sie einfach mit ihrem Job als Hockeyspieler aufhören? möchten Sie, Herr Haller eventuel zurück in die B Gruppe damit das realistische Ziel der Aufstieg ist? Ist das Ihre Vision?
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    2. Antwort von Edwin Maurer (coffeebeak)
      haben sie das jahrhundert spiel zwischen den Sowjets und den USA 1980 miterlebt? Ich schon, war damals 14 Jährig und da hab ich gescheckt um was es eigentlich geht..das unmögliche war zu machen. Das ist doch der Kern der ganzen Sache, genau das macht es doch aus oder?
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  • Kommentar von Michael Galli (M. Galli)
    Typisch. Jetzt wird Fischer und die Nati zerpflückt, null Rückhalt und nix. Ich wette das diese Truppe ins Halbfinal kommt. Die ersten beiden Tore waren mental ein Killer, ab da wars schwer. Gestartet sind die Schweizer ganz klar solider und besser, das erste Tor kam unverhofft, dann das zweite. Der Rest ist Geschichte. Das Team ist stark und wird sich auffangen. Kanada ist und wird immer stark sein, ist doch klar. Es ist ein 1:5 und kein 1:15. Mein Gott kommt runter! Hopp Schwiz!!!!!
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    1. Antwort von Edwin Maurer (coffeebeak)
      Bravo! unglaublich diese Pessimisten. Ich glaube es wäre vielleicht besser die Fussbalnati geht nicht nach Russland, dann kann sie nämlich nicht scheitern....
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