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Swiss-Ski-Quartett überzeugt Frauen-Staffel auf Platz 7 – Gold an Norwegen

Van der Graaff, Fähndrich, Von Siebenthal und Hiernickel zeigen über 4x5 km ein gutes Rennen. Norwegen siegt vor Schweden.

Erstmals seit 2006 war die Schweiz wieder einmal in einem olympischen Staffel-Rennen der Frauen vertreten. Das Swiss-Ski-Quartett schlug sich dabei gut und holte einen erfreulichen 7. Platz.

Lange Zeit sah es gar nach einer noch besseren Klassierung aus. Nach zwei guten Ablösungen von Laurien van der Graaff und Nadine Fähndrich zeigte auch Nathalie von Siebenthal ein starkes Rennen. Die Bernerin übergab auf Position 4 an Lydia Hiernickel.

Hiernickel büsst 3 Plätze ein

Die 21-Jährige konnte dann erwartungsgemäss nicht ganz mit ihren direkten Konkurrentinnen mithalten. Im Kampf um Platz 6 musste sich Hiernickel knapp der Deutschen Sandra Ringwald geschlagen geben.

Legende: Video Hiernickel: «Für Platz 6 hat es leider nicht gereicht» abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 17.02.2018.

Björgen schlägt Nilsson im Finish

Gold sicherten sich die Norwegerinnen. Schlussläuferin Marit Björgen entschied das Duell mit der Schwedin Stina Nilsson für sich. Bronze ging an die russischen Athletinnen. Für Björgen ist es die 7. Olympia-Goldmedaille. Mit insgesamt 13 Medaillen schloss die 37-Jährige zu ihrem Landsmann und Rekordhalter Ole Einar Björndalen auf.

Bei Halbzeit und nach einem Einbruch von Astrid Jacobsen hatte Norwegen mit 30 Sekunden Rückstand nur im 4. Zwischenrang gelegen. Danach führte Ragnhild Haga, die Olympiasiegerin über 10 km, die Favoritinnen wieder an die Spitze heran.

Sendebezug: SRF, laufende Olympia-Berichterstattung

5 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Wenn man die Sachverstädnigen LL bei Swiss Ski machen lässt und vom Zentralvotrstand von Swiss Ski nicht immer Leute die vom LL nichts verstehen dreinreden, sehe ich für diese Staffel eine grosse Zukunft. Da sind 4 Frauen die wissen was sie wollen. Also lasst diese eingeschworene Gemeinschaft (Athleten, Trainer etc.) ungestört arbeiten machen. Dann haben wir in 4 Jahren eine Staffel, die zu grossem fähig ist. Die LL-Verantwortlichen habenm einen klaren Plan und ein klares Ziel.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Tolles Ergebnis der LL-Frauenstaffel, wenn man bedenkt, dass wir Debütantin das letzte Teilstück lief und von Nathalie auf dem 4. Platz übernahm. Das zeigt auf. Was mit 4 etwa gleichstarken Frauen möglich wäre. Schade, hat man es verpasst, eine 4. und 5. Läuferin für die Staffel aufzubauen ist den letzten 4 Jahren. Morgen schon kann diese Planung beginnen für die nächsten olympischen Spiele.
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    1. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Sie sollen nicht morgen mit einer weiteren Fehlplanung beginnen, sondern endlich schauen warum Norwegen der Schweiz um "Lichtjahre" voraus ist. Swiss Ski wurstelt seit Jahren rum und wirkliche Fortschritte gibt es nicht. Daher demütig bei den Norwegern anklopfen und versuchen von ihrem überragenden know-how zu profitieren.
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    2. Antwort von Fabio König (Fabio)
      @markus kohler Lichtjahre sind keine Zeitangaben, sondern Distanzangaben.
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    3. Antwort von markus kohler (nonickname)
      @König. In der Physik stimmt Ihre Aussage, sprachlich bedeutet aber um Lichtjahre voraus sein, "völlige Überlegenheit". Es handelt sich also um eine Metapher und nicht um die wörtliche Verwendung des Begriffes. Nur weil sie mehr Zustimmung erhalten, bedeutet dies noch lange nicht, dass Sie auch richtig liegen. Deswegen kümmere ich mich auch nicht darum, ob meine Kommentare möglichst beliebt sind oder nicht.
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