3 Weltrekorde im Schwimmbecken

Am Samstagabend purzelten in Rio die Schwimm-Weltrekorde: Gleich 3 neue Bestmarken wurden aufgestellt.

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Weltrekorde am Samstag im Schwimmbecken

2:04 min, vom 7.8.2016

  • Die Ungarin Katkinka Hosszu pulverisiert den Weltrekord über 400 m Lagen
  • Australiens Freistil-Staffel der Frauen stellt ebenfalls eine neue Bestmarke auf
  • Der britische Weltmeister Adam Peaty senkte über 100 m Brust seinen eigenen Rekord

Das Palmarès von Hosszu kann sich sehen lassen. Sie ist elffache Welt- und 21-fache Europameisterin (inklusive Kurzbahn). An Olympischen Spielen schaffte sie bislang allerdings nie den Sprung aufs Podest.

In Rio de Janeiro schloss sie nun diese Lücke – und wie: Mit 4:26,36 Minuten verbesserte die 27-Jährige den vier Jahre alten Weltrekord der Chinesin Ye Shiwen um imposante 2,07 Sekunden. Nach 300 m hatte sie noch sagenhafte 5,25 Sekunden unter der alten Bestmarke gelegen.

Australische Schwimmerinnen jubeln.

Bildlegende: Acht Fäuste für ein Halleluja Freude bei Australiens Frauen. Keystone

Australischer Jubel

Zum Abschluss des ersten Tages gelang den Australierinnen im Final über 4x100 m Crawl ein weiterer Weltrekord. Emma McKeon, Brittany Elmslie sowie die Schwestern Bronte und Cate Campbell blieben in 3:30,65 Minuten um 33 Hundertstel unter der alten Bestmarke aus dem Jahr 2014. Diese hatte ebenfalls Australien gehalten.

Peaty senkt seine Bestmarke

Zwischen den Bestleistungen von Hosszu und den Australierinnen erzielte der britische Weltmeister Adam Peaty im Vorlauf über 100 m Brust ebenfalls einen Weltrekord. Er senkte seine eigenen Topwert auf 57,55 Sekunden.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung