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Rio 2016 6 Schwimm-Medaillen für die USA, kalte Schultern für Jefimowa

In 4 Schwimm-Wettbewerben haben sich die USA 6 Medaillen und 2 Olympia-Rekorde geschnappt. Die Ungarin Katinka Hosszu durfte bereits ihr zweites Gold in Rio bejubeln.

Legende: Video 6 Schwimm-Medaillen für die USA abspielen. Laufzeit 2:12 Minuten.
Aus rio update vom 09.08.2016.

Die Schwimmgrossmacht USA hat am 3. Wettkampftag in Rio einmal mehr ihre Muskeln spielen lassen. Nebst zweimal Gold holten sich die Amerikaner eine silberne und 3 bronzene Medaillen.

Die kalte Schulter

Über 100 m Brust wusste Julia Jefimowa einen amerikanischen Doppel-Triumph zu verhindern. Sie klassierte sich als 2. hinter Lilly King und vor Katie Meili. Die Amerikanerinnen liessen die Russin, deren Antreten aufgrund eines Dopingvergehens im Oktober 2013 alles andere als unumstritten war, beim anschliessenden Jubel dann demonstrativ aussen vor.

Auch Murphy triumphiert

Bei den Männern stand über 100 m Rücken ebenfalls ein Amerikaner zuoberst auf dem Treppchen. Ryan Murphy setzte sich mit Olympiarekord vor dem Chinesen Jiayu Xu und Landsmann David Plummer durch.

Den zweiten Wettbewerb der Männer an diesem Abend entschied der Chinese Sun Yang für sich. Über 200 m Crawl liess er Chad Le Clos (SA) und Conor Dwyer (USA) hinter sich.

Hosszu doppelt nach

Im Wettbewerb über 100 m Rücken konnte niemand Katinka Hosszu das Wasser reichen. Die Ungarin, die in Rio bereits über 400 m Freistil Gold hatte bejubeln dürfen, schlug nach einem Herzschlagfinish als erste an. Silber sicherte sich Kathleen Baker aus den USA, Bronze ging ex aequo an Kylie Masse aus Kanada und Fu Yuanhui aus China.

Phelps «nur» Zweitschnellster

Im Halbfinal über 200m Delphin musste sich der 19-fache Olympia-Sieger dem Ungarn Tamas Kenderesi geschlagen geben. Allerdings scheint es, als hätte der Amerikaner nicht voll durchgezogen. Der Final findet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch statt.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Für Lilly King korrekter Name Lillia King gibt es ganz sicher keinen Grund auf Efimova zu zeigen. Die USADA Dopingauswertungen zeigen: 2014 1 Einziger Test 2015 Kein Test 2016 8 Tests Kein Test in 2015 sieht jetzt nicht gerade nach intensivem Dopingüberprüfung aus. Efimovat hat mit Sicherheit ein Mehrfaches davon.
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  • Kommentar von E. Schönbächler (E. Schönbächler, Einsiedeln)
    Natürlich gibt es an Eishockey-Weltmeisterschaften Dopingkontrollen!
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  • Kommentar von Franco Caroselli (FrancoCaroselli)
    Ob die USA Sportler Dopingfrei sind? Hm. Habe noch nie von einer Dopingkontrolle an den Eishockey WM's gehört noch gelesen. Warum wohl? Die NHL Stars kommen nur an eine WM, wenn auf Kontrollen verzichtet wird. Und wer will eine WM ohne NHL Stars oder die, die Ausgeschieden sind? Die USA ist nicht besser als Russland in Sachen Doping, doch die USA ist mächtiger im Gremium Olympia....
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    1. Antwort von Florian Schmitz (Florian Schmitz)
      Sie haben völlig recht und ähnliches gilt wohl auch für die Basketballer. Aber in diesem konkreten Fall geht es nicht drum welche Nation schlimmer ist im Dopen, sondern dass zwei US-Schwimmerinnen sich geprellt fühlen, dass eine verurteilte Doperin in ihrer Konkurrenz antreten darf. Und da ist das Verhalten der US-Girls sehr gut zu verstehen.
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