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Rio 2016 7. Platz für Schweizer Bahnvierer - Wiggins verewigt sich

Erneute Enttäuschung für den Schweizer Bahnvierer: Das Quartett Beer, Schir, Thièry und Dillier konnte am Ende nur China hinter sich lassen. Gold ging an Grossbritannien mit Superstar Bradley Wiggins, der seine 5. olympische Goldmedaille gewann.

Legende: Video Schweizer Bahnvierer auf Platz 7 abspielen. Laufzeit 2:12 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 13.08.2016.
  • Zum Schluss ein Sieg: Gegen China setzen sich die Schweizer im Duell um Rang 7 durch
  • Grossbritannien stellt in der Hauptrunde einen neuen Weltrekord auf
  • Bradley Wiggins gewinnt sein 5. Olympia-Gold
  • Mit insgesamt 8 Medaillen ist er der erfolgreichste britische Olympionike aller Zeiten

Im besten Fall hätten sich die Schweizer noch für das Bronze-Duell qualifizieren können. Doch davon waren sie weit entfernt. Das Quartett mit Olivier Beer, Théry Schir, Cyrille Thièry und Silvan Dillier kam in der Hauptrunde gegen Deutschland erneut nicht auf Touren und musste sich mit einem olympischen Diplom begnügen..

In der Zeit von 4:03,580 Minuten absolvierten die 4 Schweizer die 4000 m nur unwesentlich schneller als am Vortag in der völlig missglückten Qualifikation. Im Duell um Schlussrang 7 setzte sich das Quartett dann gegen China durch – dank seiner besten Zeit in Rio (4:01,786). Diese Marke liegt allerdings noch immer 5 Sekunden über der Bestmarke von der Heim-EM 2015 in Grenchen (3:56,791).

Legende: Video Grossbritannien mit Weltrekord zu Gold abspielen. Laufzeit 1:14 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 13.08.2016.

Überragende Briten: Zweimal Weltrekord und Gold

Den Final um Gold bestritten wie erwartet Grossbritannien und Australien, der aktuelle Weltmeister. Die Briten setzten sich in Weltrekordzeit von 3:50,265 durch. Bereits eine Runde zuvor hatten sie den damals noch gültigen Weltrekord von London 2012 um über eine Sekunde auf 3:50,570 gesenkt.

Wiggins überstrahlt alles

Auf britischer Seite sicherte sich Bradley Wiggins einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Bereits zum fünften Mal nach Athen 2004 (Einzelverfolgung), Peking 2008 (Einzel- und Mannschaftsverfolgung) und London 2012 (Einzelzeitfahren) steht der Superstar zuoberst auf dem olympischen Podest. Mit insgesamt 8 Olympia-Medaillen avancierte er zum erfolgreichsten Briten aller Zeiten.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Olympische Sommerspiele

2 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Trotz meiner Enttäuschung und der mangelnden Professionellen Einstellung gewisser Teammitglieder, hoffe ich das man das als Lernprozess mitnimmt und das Projekt weiterführt bis mal Tokio 2020. Den nach solchen schweren Niederlagen kann auch was gutes daraus entstehen, nehmt die Ruderer als Vorbild!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ja hört sich gut an, ein Diplom. Doch tatsächlich haben Sie eine schlechte Leistung gebracht. Das alleine auf den Ausfall von Küng zurückzuführen ist schwach. Das Interview zeigte auf was nicht Stimmte da waren vier die nicht an einem Strick zogen und das sah man auch. Da wurden wir so von guten Nachrichten überhäuft von diesem vierer das man dachte die können sogar Gold holen, nach dem Ausfall von Küng wurde immer noch verbreitet das eine Medaille möglich ist und dann dieser schwache Auftritt!
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