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Ski alpin allgemein Die Krux mit dem Ski-Airbag

Das vergangene Weltcup-Wochenende in Kitzbühel hat einmal mehr gezeigt, wie gefährlich Skirennsport sein kann. Ein Airbag, der vor schlimmen Verletzungen schützen soll, kommt da genau richtig - sollte man meinen.

Legende: Video Der Ski-Airbag: Schutz oder Risiko? abspielen. Laufzeit 12:00 Minuten.
Aus sportlounge vom 25.01.2016.

Otmar Striedinger bretterte letzten Samstag als erster Fahrer die Streif hinunter. Kurz vor dem Ziel stürzte der Österreicher nach einem Verschneider heftig und prallte mit voller Wucht auf den Rücken. Durch den Aufprall hatte sich bei ihm der Airbag geöffnet, Striedinger blieb unverletzt.

Der Airbag, der sich beim Auslösen mit Luft füllt, ist seit diesem Winter im Weltcup offiziell erlaubt. Warum trotzdem nur 6 Fahrer mit dem neuen Protektor an den Start gehen und weshalb dieser in der Skiszene äusserst kontrovers diskutiert wird, erfahren Sie im Video-Beitrag.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Theres Keiser, Kägiswil
    Der Airbag hat bestimmt seine Berechtigung. Nur gilt es zu bedenken, dass die Sturzopfer in Kitzbühel Knieverletzungen erlitten. Davor schützt der Airbag nicht. Und bei den Freizeit-Skifahrern könnte der Airbag ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln, das zu noch wilderen Fahrten verleitet. Die Folgen wären dann noch mehr Knieverletzungen und Kollisionen mit anderen Skifahrern mit unbekannten Folgen. Dafür möchte ich als Nichtskifahrerin eigentlich keine Unfallversicherungsprämien bezahlen.
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    1. Antwort von Samira, Bern
      Der Airbag würde bei den Freizeitskifahrern kein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln, das zu noch wilderen Fahrten verleitet. Es sollte allen bekannt sein, dass weder der Helm, noch der Rückenprotektor und noch der Airbag, Kollisionen mit anderen Skifahrern oder Stürze verhindern kann. Diese Schutzausrüstungen dienen nur dafür, dass die Verletzungen bei Unfällen soweit wie möglich gedämpft werden können. Dies wirkt sich eher positiv auf die Unfallversicherungsprämien aus.
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