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Ski alpin allgemein Mirena Küng: Verletzt, aussortiert, aber nicht entmutigt

Nach einer ausgeheilten doppelten Beinfraktur hat Mirena Küng einen Armbruch erlitten. Für viele wäre das ein Grund, um die Flinte ins Korn zu werfen. Nicht so für die Speedspezialistin mit typischem «Appenzeller Grind».

Legende: Audio Aufgeben kommt für Mirena Küng nicht infrage abspielen. Laufzeit 02:36 Minuten.
02:36 min, aus Ski alpin vom 29.11.2017.

Letztmals erreichte Mirena Küng im Weltcup im Januar 2016 in Cortina d'Ampezzo das Ziel – als bescheidene 29. in der Abfahrt. Ihr bisher wertvollstes Ergebnis, Rang 14 in Garmisch-Partenkirchen, lag damals schon fast 3 Jahre zurück.

Wenn die Appenzellerin heute eine Auslegeordnung macht, kann sie von einem langen Verletztenbulletin berichten. Auf dem Weg zurück ereilte sie in Form eines Armbruchs kürzlich der nächste Rückschlag.

Im Audio-Beitrag erzählt die Athletin ohne Kaderstatus, dafür mit Privattrainer Karl Frehsner, wie es für sie trotzdem nicht infrage kommt, einfach aufzugeben.

Es liegen zwar Steine im Weg. Aber mich braucht man deswegen nicht aufzupäppeln.

Die 29-jährige Küng ist bekannt für ihren Kampfgeist und ihre Ausdauer. Sie will zu Ende bringen, was sie einmal angepackt hat. Auf eine mögliche Alternative angesprochen, sagt die passionierte Geigen- sowie Hackbrettspielerin und das Mitglied einer Appenzeller Streichmusik:

Musik kann man das ganze Leben lang machen. Nicht aber Skifahren.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Zimmermann (gäissepeter)
    Der hochgelobte Service Public - sprb/bud - möge doch etwas sorgfältiger kommentieren, besonders wenn er/sie vom Appenzeller Charakter keine Ahnung hat. Einen "Appenzeller Grind" gibt es nicht. Den Grind können Sie gut und gern den Bündnern oder den Berner Obländern zuordnen. Der Verschrieb "Appenzeller Grund" sollte mit einer Gehaltskürzung kompensiert werden. Wellewäägg schooo!
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