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Viele Fragezeichen bei «Geisterrennen» im Skisport
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OK-Präsident von St. Moritz Martin Berthod: «Geister-Skirennen wären möglich»

Vertreter der Organisationskomitees der Schweizer Weltcup-Rennen schliessen Veranstaltungen ohne Zuschauer nicht aus.

Nachdem Ex-Fahrer Marco Büchel Anfang Woche ein schwarzes Bild für den Weltcup-Winter der Skifahrer gemalt hatte, hat sich SRF bei den Vertretern der Organisationskomitees der Schweizer Weltcup-Rennen umgehört.

Wie sich zeigt, schliesst Stand jetzt keiner der Veranstalter Rennen ohne Zuschauer kategorisch aus. Hugo Steinegger vom OK Crans-Montana meint zum Thema «Geisterrennen» beispielsweise: «Die ersten Berechnungen zeigen auf, dass das möglich wäre. Wir zeigen damit der Skiwelt unsere Flexibilität und unsere Organisationsstärke auf.»

Die TV-Übertragung ist bei einem Weltcup-Rennen entscheidend und wichtig.
Autor: Urs NäpflinOK-Präsident Wengen

Auch Martin Berthod, OK-Chef St. Moritz, sagt: «Geisterrennen sind im alpinen Skirennsport sicher möglich.» Doch er sagt gleichzeitig, dass es nicht einfach wäre, das Ambiente rüberzubringen.

Kreative Lösungen gefragt

Auch die Veranstalter der Weltcup-Rennen im Berner Oberland geben sich zweckoptimistisch. Adelboden-Geschäftsführer Christian Haueter streicht heraus, dass man in der Vergangenheit schon viele kreative Lösungen für besondere Situationen gefunden habe.

Für Urs Näpflin, OK-Präsident der Lauberhorn-Rennen, ist nicht der Faktor Zuschauer zentral, sondern ein anderer: «Die TV-Übertragung ist bei einem Weltcup-Rennen entscheidend und wichtig.»

Auch wenn aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Pandemie noch fast alles unklar ist, so dürfte es für die Veranstalter im Fall von «Geisterrennen» nicht ohne externe finanzielle Unterstützung gehen. Denn bei Rennen ohne Zuschauern fehlen rund 50 Prozent der Einnahmen.

Radio SRF 1, Abendbulletin, 10.5.2020, 17:00 Uhr;

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