WM 1999: ÖSV-Festspiele dank dem «Eisernen»

Seit der ganz grossen Zeit des Schweizer Skisports sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen. Baumeister des Erfolgs war Trainer Karl Frehsner. Mit ihm an der Spitze erlebten auch die österreichischen Frauen glorreiche Zeiten - vor allem in Vail.

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Österreichs Frauen im Medaillenrausch

1:47 min, vom 20.1.2015

Hart, unerbittlich, erfolgreich – Karl Frehsner stand für den Erfolg der Schweizer Skifahrer in den 80ern. Zurbriggen, Müller und Co. sammelten unter der Ägide des «eisernen Karl» Medaillen zuhauf. Höhepunkt war der «WM-Goldrausch» von Crans Montana 1987, u.a. mit dem 4-fach-Erfolg in der Abfahrt.

Nach einem Engagement in der Formel 1 kehrte der Österreicher Ende der 90er in den Skisport zurück, erstmals als Chef eines Frauenteams, demjenigen seines Heimatlandes. Er führte es zu 3 Weltcup-Gesamtsiegen in Folge, zu Olympia- und WM-Medaillen.

1999 belegten seine «Dirndl» – wie er zu sagen pflegte – an der WM in Vail im Super-G Rang 1 bis 3. Kurz darauf in der Abfahrt sogar die ersten 4 Plätze. Bis zum Ende der Titelkämpfe totalisierte sein Team 9 Medaillen. Erfolgreicher waren die ÖSV-Frauen an einer WM bis heute noch nie. Unter der Leitung des heute 75-Jährigen errangen Skifahrer insgesamt 53 (!) Olympia- und WM-Medaillen.

Schlagzeilen der WM

Schlagzeilen der WM

Vail und Beaver Creek waren 1999 die Austragungsorte der 35. Alpinen Weltmeisterschaften. Wir blicken nochmals zurück und präsentieren Geschichten, die für Schlagzeilen sorgten.