Dominique Gisin nicht in Méribel

Dominique Gisin muss am kommenden Wochenende auf einen Start bei den Weltcup-Rennen von Méribel (Fr) verzichten. Die Engelbergerin kann ihre gebrochene Hand noch nicht wie gewünscht belasten.

Dominique Gisin

Bildlegende: Schmerzhaft Die gebrochene Hand behindert Dominique Gisin länger als erwartet. Keystone

In Schladming hatte sich Dominique Gisin vor knapp 2 Wochen bei einem Sturz in der WM-Abfahrt den Mittelhandknochen gebrochen. Anschliessend ging die 27-jährige Schweizerin zwar im WM-Riesenslalom an den Start, schied dort aber früh aus. Nun lässt sie die Abfahrt und die Super-Kombination in Méribel aus.

In einer Woche wieder am Start

«Es ist sinnvoller, wenn sie ihre Hand derzeit noch schont und keine Risiken eingeht», erklärte Lukas Weisskopf, der die Athletin in Muttenz eingehend untersucht hat. «Bis in einer Woche ist der Heilungsprozess unter Umständen schon so weit fortgeschritten, dass sie bei den Rennen in Garmisch an den Start gehen kann.»

Vor allem die Schiene, die Gisin zum Schutz tragen muss, sei beeinträchtigend: Sie kann ihre Hand zu wenig drehen, um mit dem Skistock eine Abfahrtshocke einzunehmen. Auch sind die Schmerzen noch zu gross, um beim Start richtig abstossen zu können.

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Gisins Sturz an der WM-Abfahrt

1:08 min, vom 10.2.2013