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Weltcup Frauen Flury: «Ich bin immer noch aus dem Häuschen»

Die Freude über den ersten Weltcup-Sieg ist bei Jasmine Flury riesig. Nicht minder gross ist sie bei Michelle Gisin, obwohl auch sie an der Sieg-Premiere geschnuppert hat.

Legende: Video Flury: «Es ist mega cool» abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus sportlive vom 09.12.2017.

«Das grüne Aufleuchten im Ziel hat mich fast umgehauen», sagte Jasmine Flury im Zielinterview kurz nach ihrer Bestzeit. Es sollte bis zum Schluss der letzte grüne Einblender bleiben, denn die Marke von 1:02,59 reichte der gebürtigen Davoserin zu ihrem ersten Sieg im Weltcup.

Trügerisches Gefühl

Dabei sei das Gefühl während der Fahrt gar nicht gut gewesen, meinte Flury: «Der Schnee war sehr aggressiv und ich probierte, immer auf Zug zu sein, auch wenn ich das eine oder andere Mal zu tief war. Ich hätte nicht gedacht, dass die Fahrt so gut ist».

Die haben gewunken wie verrückt!
Autor: Jasmine Fluryüber ihre Familie im Publikum
Legende: Video Flury: «Ich bin immer noch aus dem Häuschen» abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
Aus sportlive vom 09.12.2017.

Zum Schluss war es dann eine Zehntelsekunde, die Flury vor Michelle Gisin ins Ziel brachte. Bis der Sieg endgültig feststand, musste die 24-Jährige aber noch das «verrückte Leader-Box-Hocken» durchstehen: «Immerhin war es bequem, auch wenn ich etwas kalt hatte», so Flury.

Beim Heimrennen in St. Moritz dabei waren auch der Freund, der Onkel und die Schwester von Flury. Ihre Unterstützung war für die Super-G-Siegerin nicht zu übersehen: «Die haben gewunken wie verrückt, die musste ich fast sehen».

Legende: Video Gisin: «Im Ziel dachte ich, farbenblind zu sein» abspielen. Laufzeit 02:13 Minuten.
Aus sportlive vom 09.12.2017.

Gisin: Glücklich durch und durch

Riesig war die Freude auch bei Gisin – auch wenn ihr nur ganz wenig zum ersten Weltcupsieg fehlte: «Ich habe glaub seit eineinhalb Jahren kein Grün mehr gesehen im Ziel. Dass es ausgerechnet im Super-G passierte, hätte ich niemals geglaubt».

Über den Sieg ihrer Teamkollegin ist Gisin nicht gross überrascht. Sie habe gewusst, dass man Flury in diesem Jahr auf der Rechnung haben muss. «Ich bin mega happy, dass ich das mit ihr jetzt teilen darf», so die Zweitplatzierte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 09.12.2017, 10:35 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Dominik Bigler (Dömu97)
    Beide sind sehr sympathisch. Michelle Gisin nimmt es gelassen hin, dass sie das Podest "schon wieder" mit einer Schweizerin teilen muss. Die Zeit, in der sie die Rennen gewinnt, wird ganz bestimmt kommen. Flury hatte ich seit der letzten Saison auf der Rechnung. Sie ist ein Rennhund, mutig, kann die Skier brettern lassen und hat den Instinkt, den es braucht, um ganz vorne mitfahren zu können. Die Zukunft der Frauen sieht sehr erfreulich aus! Ich wünsche ihnen allen, dass sie gesund bleiben.
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