Marina Gilardoni ohne Medaillen-Chancen

Die Schweizer Skeleton-Fahrerin Marina Gilardoni ist am ersten Wettkampftag mit dem «Sanki»-Eiskanal nicht wie gewünscht zurecht gekommen. Sie belegt nach zwei Läufen nur Platz 18.

Ein olympisches Diplom war die Zielvorgabe für Marina Gilardoni. Davon ist die St. Gallerin nach den ersten beiden Durchgängen allerdings bereits 1,25 Sekunden entfernt.

Stark am Start

Gilardoni hatte im ersten Lauf mit 5,00 Sekunden die drittbeste Startzeit aufgestellt. Im zweiten Umgang konnte sie sich auf den ersten Metern sogar noch um vier Hundertstel und auf Rang 2 steigern.

Doch mit der Strecke hatte Gilardoni ihre Probleme. Nach den zwei Läufen beträgt ihr Rückstand auf Halbzeit-Leaderin Elizabeth Yarnold 2,67 Sekunden. Die Britin stellte zweimal Laufbestzeit auf und liegt komfortable 0,44 Sekunden vor der Amerikanerin Noelle Pikus-Pace und 55 Hundertstel vor Elena Nikitina (Russ).

Fehlende Nervosität

«In den Trainings war ich immer ein wenig nervös gewesen, im Wettkampf aber nun nicht mehr. Das war gar nicht gut», suchte Gilardoni nach Gründen für die beiden enttäuschenden Läufe. «Ich vermisste die Spannung. Mit Nervosität wäre es wahrscheinlich besser gegangen.»

Die Chance zur Rehabilitation erhält Gilardoni am Freitag. Ab 16:40 Uhr finden die entscheidenden Läufe 3 und 4 statt. «Für mich geht es jetzt wieder bei Null los», beschreibt die Schweizerin ihre Ausgangslage.

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