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Sotschi Sotnikowa holt Gold im Eiskunstlauf

Adelina Sotnikowa ist Olympiasiegerin im Eiskunstlauf der Frauen. Die 17-jährige Russin setzte sich vor der Südkoreanerin Yu-Na Kim und der Italienerin Carolina Kostner durch.

Mit ihrem Triumph bescherte Adelina Sotnikowa Russland den ersten Olympiasieg im Eiskunstlauf der Frauen überhaupt. Die erst 17-Jährige zeigte ein nahezu fehlerfreies Programm und verbesserte mit dem Total von 224,59 Punkten ihre Bestmarke um mehr als 22 Punkte. In der Kür verpasste sie die Rekord-Punktzahl von Yu-Na Kim (150,06) lediglich um 0,11 Punkte.

«Olympiasiegerin? Das glaube ich erst, wenn ich die Goldmedaille habe», sagte Sotnikowa nach ihrem Triumph. «Ich habe heute etwas ganz Neues an mir entdeckt. Ich bin sonst so nervös, heute wurde ich ganz ruhig und habe die Liebe zum Eiskunstlauf gespürt.»

Kim überraschend geschlagen

Der Sieg von Sotnikowa war nicht unumstritten. Die zweitplatzierte Kim, Olympiasiegerin von 2010 und Führende nach dem Kurzprogramm, präsentierte ebenfalls eine äusserst ausdrucksstarke Kür. Bei den Programmkomponenten konnte sie sich aber nicht wie erwartet einen entscheidenden Vorteil gegenüber Sotnikowa erarbeiten. In der Endabrechnung fehlten der Südkoreanerin 5,48 Punkte zum Sieg.

Kostner mit Bestmarke zu Bronze

Bronze holte sich Carolina Kostner. Die Weltmeisterin von 2012 stellte mit 216,73 Punkten eine klare persönliche Bestleistung auf und bescherte Italien das erste olympische Edelmetall im Eiskunstlaufen.

9 Kommentare

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  • Kommentar von H. Suh, Kriens
    Bin Koreaner und habe keine Ahnung vom Eiskunstlauf (aber vom Hockey). Dennoch stimme auch ich M. Kohlmann zu. Habe mir die Videos nochmals angeschaut. Beide Küre waren zwar fliessend und makellos, jedoch der höhere Schwierigkeitsgrad der Russin hat ihr Bonuspunkte beschert. Nichtsdestotrotz, grandiose Leistung von Y. Kim und schade dass sie in vier Jahren nicht mehr vertreten sein wird. Es wird in Korea keinen zweiten Y. Kim geben TT Gamsahabnida Yuna-Ssi und Saranghaeyo~~
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  • Kommentar von Michael Kohlmann, Schwyz
    die obigen Kommentatoren haben schlicht keinerlei Ahnung vom Eiskunstlauf. das Programm von Sotnikowa war fast in allen Elementen technisch anspruchsvoller als das von Kim und wurde völlig zurecht höher bewertet. hier eine detaillierte Analyse der Bewertung der einzelnen Programmelemente vom Coach des US-Eiskunstlaufverbandes Adam Leib http://www.nytimes.com/interactive/2014/02/20/sports/olympics/womens-figure-skating.html?smid=fb-share&_r=0
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    1. Antwort von Markus Eishammer, Basel
      Technik ist nur ein Teil der Bewertung. In den Komponenten war ihre minimalste Differenz zu Kim Yuna schlicht gesagt ein Witz. Kombiniert mit der Leistung aus dem Kurzprogramm ist der Sieg überraschend um es gelinde auszudrücken und 5 Punkte Differenz dazu lächerlich.
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  • Kommentar von Rosmarie Stämpfli, Jona
    Es war ein gesteuertes Putin Resultat, eine Frechheit gegenüber Kim und Kostner. Man fragt sich wieviel Herrn Putin dieses resultat wert war ( in Dollar )
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    1. Antwort von Sun Young Yi, Basel
      Das sehe ich genauso.
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    2. Antwort von Natalie P., Thalwil
      Da stimme ich Ihnen zu.
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    3. Antwort von Chrigu, Winterthur
      Ja leider, aber schwierig nachzuweisen, bei einer Sportart die subjektiv bewertet wird...
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    4. Antwort von Beat Hüfli, Winterthur
      Tja, nach dem Eishockey Debakel musste halt eben dringend ein Erfolgserlebnis her. Kim Yuna wurde einer Goldmedaille betrogen. Unter den Richtern: Alla Shekhovtsova, Frau des Chefs des russischen Eiskunstlaufverbandes und Yuri Balkov, dem 1998 in Nagano Manipulation nachgewiesen wurde. Technischer Kontrolleur: Alexander Lakernik, früher mal Vize des russischen Verbandes. Absoluter Betrugsfall hier.
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    5. Antwort von Julia, Basel
      Lächerlich, einfach lächerlich! So dumm ist es, das immer wieder zu wiederholen: über Putin. Putin ist an allem schuldig. Wenn etwas nicht so ist, wie ihr das möchtet. Was wisst ihr überhaupt über Putin und über Russland? Adelina hatte ein schwierigeres Programm. Das ist die Olympiade, keine Show-Tänze auf dem Eis. Wichtig ist, im technischen Sinne besseres zu zeigen. Jetzt gibt es ein anderes System, mit Punkten, wo man alles genau schauen kann. Und das ist nicht mehr so sobjektiv wie früher.
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