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ATP-Tour Federer: «Vermisst habe ich Nadal nicht»

Das 34. Duell zwischen den beiden Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal liess lange auf sich warten. Ausgerechnet im Herrschaftsgebiet des Baselbieters kommt es nun zur Neuauflage.

Legende: Video Federer blickt auf die Finalaffiche voraus abspielen. Laufzeit 03:56 Minuten.
Aus sportlive vom 01.11.2015.
  • Das erste Wiedersehen seit über 21 Monaten
    Seit dem letzten Duell Roger Federer - Rafael Nadal ist einige Zeit verstrichen – und noch nie so viel wie seit der allerersten Begegnung im Frühling vor 11 Jahren in Miami. Die beiden standen sich zuletzt 2014 bei den Australian Open gegenüber. Der Spanier verhinderte damals mit einem deutlichen 3-Satz-Sieg ein schweizerisches Endspiel. Vermisst habe er seinen Rivalen seither nicht, sagte der 17-fache Grand-Slam-Champion grinsend: «Wir haben uns schliesslich fast jede Woche gesehen.»

  • Die klare Negativ-Bilanz
    Im Head to Head liegt Roger Feder mit 10:23 klar im Hintertreffen. Wenig ermutigend sind die letzten 5 Aufeinandertreffen, die allesamt an den Mallorquiner gingen. Von zuletzt 12 gespielten Sätzen konnte der 34-jährige Federer einen einzigen für sich entscheiden.
  • Der Vorteil in der Halle
    Klammert man in der Gesamtbilanz sämtliche Begegnungen unter freiem Himmel aus, so wendet sich das Blatt zu Gunsten Federers. Erst 5 Mal gab es ein Indoor-Kräftemessen, 4 Mal hat sich Federer durchgesetzt und musste dabei nur 1 Mal einen Satz abgeben. Allerdings konnte Nadal nach langer Anlaufzeit das letzte Duell in der Halle für sich verbuchen. Er gewann bei den ATP Finals 2013 in London mit 7:5, 6:3.

Denn ich muss ihm auch die Möglichkeit geben, Fehler zu machen.
Autor: Roger Federerüber seine Strategie
  • Kreativität ist gefragt
    Von allen Tennisprofis auf der Welt ist Nadal vermutlich derjenige Spieler, der den Schweizer am stärksten zwingt, seine Strategie umzustellen. Insbesondere weil er Linkshänder ist und mit reichlich Topspin spielt. So räumt der «Maestro» ein: «Er hat mich dazu gebracht, mich als Spieler zu hinterfragen.» Allerdings sieht er das Ganze auch pragmatisch: «Wenn es ihn nicht gäbe, gäbe es einen anderen.» Zu offensiv dürfe er gegen den Spanier am Sonntag nicht antreten. «Denn ich muss ihm auch die Möglichkeit geben, Fehler zu machen.»
  • Der Bonus zu Hause
    Federer hat zweifellos die Ambition, in seinem 70. Match in der St. Jakobshalle seinen Status als Hausherr zu zementieren. Für ihn geht es um den 7. Titel vor Heimpublikum. Ein gutes Omen könnte sein, dass er schon 7 Mal in Wimbledon sowie an seinem Zweitwohnsitz in Dubai (Anfang Jahr dank einem Finalsieg über Novak Djokovic) triumphieren konnte. Der wenig hallenaffine Nadal dagegen zog vor dem Basel-Publikum zunächst 2 Startpleiten ein und schaffte nun bei seiner 4. Teilnahme erstmals den Finalvorstoss.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.10.2015 14:25 Uhr

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das Basel-Endspiel zwischen Roger Federer und Rafael Nadal am Sonntag ab 14:20 Uhr live auf SRF zwei, im Stream oder Ticker.

13 Kommentare

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  • Kommentar von R. M. Rysler, Biel/Bienne
    > Im Head to Head liegt Roger Feder mit 10:23 klar im Hintertreffen. < Geht es einfach nie ohne dumme Fehler? Es soll Menschen geben, die Rodscher als besten Sportler aller Zeiten bezeichnen; dann dürfte man irgendwie erwarten dürfen, dass sein Name richtig geschrieben wird...
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  • Kommentar von Rudolf Räber, Küssnacht
    Immer dieses billige Geschwätz. Hier und da. Provokation gegen Provozierenlassen. Aus meiner Sicht ist eines klar: Federer hat viele Machtes gegen Nadal im Kopf verloren. Was Ihn von Anfang an ausgezeichnet hat, ist sein Spieltrieb. Kommt er in Fahrt, dann wird er eins mit dem Spiel und dem Gegner. Leider liess und lässt er sich von Nadal (Biss) und Djokovic (Konzentration) zu oft innerlich blockieren. Roger, habe bis zum letzten Punkt vertrauen, dann bist Du (die) eins.
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  • Kommentar von H. Müller, Zürich
    R. Nadal ist ein Rechtshänder, der mit der linken Hand Tennis spielt. Bitte korrigieren.
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