Federers 7. Streich in Halle

Beim Rasenturnier in Halle beisst sich die Konkurrenz weiterhin die Zähne aus an Roger Federer. Die Weltnummer 4 hat sich im Final gegen Alejandro Falla (ATP 69) mit 7:6, 7:6 durchgesetzt. Damit sicherte sich Federer den 7. Titel in Westfalen.

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Zusammenfassung Federer - Falla

3:11 min, vom 15.6.2014

In Wimbledon konnte Roger Federer seinen 7. Turniersieg bereits 2012 feiern. Diese Marke hat er mittlerweile auch am Vorbereitungsturnier in Halle erreicht: 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2013 und nun 2014 blieb er auf dem Rasencourt in Westfalen jeweils unbezwingbar.

Erst im Vorjahr war die Liebe zwischen Federer und Halle neu entflammt. Denn auf 5 Triumphe folgten zwei Final-Niederlagen (2010/2012), ehe die Erfolgsgeschichte ihre Fortsetzung fand. Im Siegerinterview sagte der Baselbieter denn auch: «Nebst Wimbledon zählt dieses Turnier hier zu meinen erfolgreichsten auf der Tour, deshalb habe ich es in mein Herz geschlossen.» Er kündete zudem an, dass sein Erfolgshunger noch lange nicht gestillt sei, das gelte für Wimbledon 2014 und für Halle 2015.

Umweg im 1. Satz

Im Endspiel von Halle wechselten sich für Federer gegen Alejandro Falla (ATP 69) Hochs und Tiefs in munterer Folge ab. Im 1. Umgang ebnete er sich mit einem Break zum 5:3 den Weg zum Satzgewinn. Doch bei eigenem Aufschlag begann plötzlich die Hand zu zittern. Sein kolumbianischer Gegner hatte sich gleich drei Breakchancen erspielen können und nutzte die zweite zum postwendenden Servicedurchbruch.

Im Tiebreak fand Federer zu seiner Souveränität zurück und blieb mit 7:2 unantastbar. Der 2. Durchgang bot ein ähnliches Bild. Wieder führte Federer mit Break-Vorsprung, wieder streute er dann aber einige Fehler ein und musste den Ausgleich hinnehmen.

In der entscheidenden Phase abgeklärt

Doch in der entscheidenden Phase zeigte er seinem Gegner den Meister und blieb abgeklärt. So dominierte er auch das 2. Tiebreak und verwertete den 1. Matchball zum 7:3. Seine Bilanz gegen Falla bleibt damit makellos: Er schlug den Südamerikaner nun im 7. Duell zum 7. Mal und entschied auch alle 4 Tiebreaks zu seinen Gunsten.

Im Doppel Final-Niederlage

An der Seite von Marco Chiudinelli stand Roger Federer auch im Doppel-Final. Gegen das deutsch-österreichische Duo Andre Begemann/Julian Knowle verpasste er seinen 1. Doppeltitel seit dem Olympiasieg mit Stan Wawrinka nur hauchdünn. Beim 6:1, 5:7, 10:12 vergaben die Schweizer im abschliessenden Champions-Tiebreak 4 Matchbälle.

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