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ATP-Tour Geduldiger Federer schlägt Tsonga

Nach Stanislas Wawrinka hat auch Roger Federer beim ATP-1000-Turnier von Monte Carlo den Einzug in den Halbfinal geschafft. Der Baselbieter setzte sich gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 12) mit 2:6, 7:6 und 6:1 durch.

Legende: Video Zusammenfassung Federer - Tsonga abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Vom 18.04.2014.

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie Roger Federers Halbfinal in Monte Carlo gegen Novak Djokovic am Samstag ab ca. 15:00 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream.

Roger Federer zeigte gegen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 12) vor allem auf mentaler Ebene eine starke Leistung. Musste er den 1. Satz noch schnell abschreiben, zeigte er sich im Tie-Break des 2. Satzes nervenstark.

Zwei Punkte vom Aus entfernt

Nachdem Federer beim Stand von 5:6, 0:30 nur 2 Punkte vom Ausscheiden entfernt gewesen war, steigerte sich der Weltranglisten-Vierte im Tie-Break und holte sich alsbald dank 2 Mini-Breaks 3 Satzbälle. Diese vergab Federer zwar, doch die 4. Gelegenheit nutzte er und erzwang so den Entscheidungsdurchgang.

Federers Steigerung im 3. Umgang

Im 3. Durchgang drehte der Baselbieter dann auf - und wurde für seine Geduld belohnt. So musste Federer bis zum 15. Breakball warten, ehe er dem Franzosen erstmals den Service abnehmen konnte. Dann war Tsongas Widerstand aber gebrochen und der Schweizer sorgte mit 5 Games in Folge für die Vorentscheidung. Nach 2:25 Stunden war Federers 11. Sieg im 15. Direktduell unter Dach und Fach.

«Es war ein schwieriges Spiel»

Nach dem Match zeigte sich Federer selbstredend erleichtert. «Es war ein schwieriges Spiel. Ich bin glücklich, dass ich den Weg zum Siegen gefunden habe.» Damit steht Federer zum 50. Mal in einem Halbfinal auf ATP-1000-Stufe. In der Runde der letzten Vier trifft er auf die Weltnummer 2 Novak Djokovic. Gegen den Serben führt der Schweizer im Direktduell mit 17:16.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Mein Schweizerherz freut sich über Stan und Roger im HF. Sie habens verdient. Aber mir gibt zu denken, wie viele hervorragende Spieler fehlen, weil sie gesundheitlich angeschlagen sind (Delpo, Murray, Gasquet, Tommy Haas, Nishikori, Almagro usw.). Finale in Miami ohne gespielte HFs und nach diversen Walkovers - Nole nach 6 (!) gespielten Sätzen im Final eines 1000er-Turniers. Kaum zu glauben. Und jetzt in MC sehen wir die "alten" Ferrer und Federer - erfreulicherweise still going strong.
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  • Kommentar von D. Flückiger, Zürich
    Mir hat RF heute gefallen. Er hatte mühe sein bestes Tennis zu spielen und trotzdem hat er gewonnen. Erinnert stark an seine besten Zeiten. Natürlich war das nicht gut heute, aber das weiß er selber! Federer ist mit der neuen Spielvielfalt noch gefährlicher ( vorallem auf Sand) geworden!!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Eine Willensleistung und eine Prüfung der mentalen Stabilität. Das gelang RF. Allerdings war er bis zum 3 Satz weit weg von jeglicher Effektivität, viel zu viele ungenutzte Chancen. Tsonga ist aber auch ein Kompliment zuzusprechen, er spielte bis zum Einbruch nach dem Tiebreak sehr variabel, zum Teil mit viel Druck und so ist für Roland Garros wieder mit ihm zu rechnen. Insgesamt etwas durchzogener Eindruck bei RF, aber ein HF ist ein HF.
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