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«Hat keinen Spass gemacht» Murray nach Kyrgios-Ausraster im Stuttgart-Final

Der Schotte hat den 1. ATP-Titel seit 2019 im Visier, während sein Gegenüber Empörung bei den Zuschauern auslöst.

Nick Kyrgios (r.).
Legende: Hatte sich nicht unter Kontrolle Nick Kyrgios (r.). Imago/Pressefoto Baumann

Andy Murray hat sich beim ATP-250-Turnier in Stuttgart in den Final gespielt. Der 35-jährige Schotte setzte sich gegen den Australier Nick Kyrgios mit 7:6 (7:5), 6:2 durch. Der frühere Weltranglistenerste wahrte durch den 70. Finaleinzug der Karriere die Chance auf seinen ersten ATP-Titel seit 2019 und den ersten auf Rasen seit 2016.

Verwarnung, Beschimpfung, Spielstrafe

Kyrgios untermauerte bei der Niederlage auf Rasen einmal mehr sein Image als «Bad Boy»: Nach dem verlorenen Tiebreak kassierte er nacheinander eine Punkt- und eine Spielstrafe. Der 27-Jährige hatte zunächst eine Verwarnung wegen Ballwegschlagens erhalten, kurz darauf zertrümmerte er seinen Schläger. Zudem beschimpfte er das Publikum.

Video
Hier zertrümmert Kyrgios seinen Schläger
Aus Sport-Clip vom 11.06.2022.
abspielen. Laufzeit 20 Sekunden.

«Es hat zum Schluss keinen Spass gemacht. Der zweite Satz war kein echtes Match», kommentierte Murray gegenüber Servus TV. Kyrgios meldete sich später auf Instagram zu Wort und warf den Zuschauern Rassismus vor. «‹Du kleines schwarzes Schaf, sei still und spiel›, solche Kommentare sind inakzeptabel. Wann hört das auf?»

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Renatus Kottan  (Kottanaldo)
    Jeder Spieler schafft sich sein Image selber
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Kyrgios wurde beschimpft vom Publikum, ein Spieler muss sich nichtva6lles gefallen lassen. Ein Schiri müsste das erkennen und diese Zuschauer müsste man aus dem Stadion werfen.
    Solche Dinge pasdiern ommer mehr, auf sozialen Medien und in Stadien. Versteh Kyrgios. Spieler werden zu wenig geschützt und Zuschauer glauben mit einem Eintrittsticket können sie sich alles erlauben.
    1. Antwort von Christian Casutt  (Christian_C_57)
      Wenn man jemanden als „Schwarzes Schaf“ bezeichnet, hat das nichts mit der Hautfarbe eines Menschen zu tun, sondern um die Beurteilung von dessen Verhalten mittels einer Metapher. Kyrgios benimmt sich tregelmässig derart daneben und ist derart weit weg davon, für junge Tennisspieler ein Vorbild zu sein, dass es wahrscheinlich sogar gut und richtig ist, wenn ihm hin und wieder jemand klar signalisiert, dass er - auch und gerade als Tennis-Profi - Verantwortung für sein Tun übernehmen soll.
    2. Antwort von Jos Schmid  (Jos Schmid)
      Bin ganz Ihrer Meinung. Es ist eine elitäre Angelegenheit. Nehmen wir zum Beispiel Nadal; ein unglaublicher Sportler und freundlicher Typ. Aber ist es fair in Paris andauernd davon zu reden, dass er nicht mehr gehen kann und dass jedes Spiel sein letztes sein könnte? Ich habe mich gefreut über seinen Sieg, aber ist das das edle faire Tennis, wenn man neben dem Platz den sterbenden Schwan spielt? Da ist Iga Swiatek, 21, mit ihren politischen Äusserungen bei der Siegerehrung eine andere Liga.
    3. Antwort von Therese Burkhalter  (Therese Burkhalter)
      Auch der Spieler gehört raus. Ist nicht das erste mal..
      Solche Spieler braucht der Sport nicht...
  • Kommentar von Andy Clöd  (ändy&clöd)
    UNTERSTE SCHUBLADE

    Habe das Spiel live im Stadion gesehen. Die Deutschen haben Mörrä dermassen bevorzugt. ICH fand es war unfair. Der TALENTierte Basketballer aus Australien konnte überzeugen.

    Leider wurde er schlecht behandelt. ER (kyrgyos) hat aus PROTEST den zweitwn Satz verloren. DAS würde ich mir auch nicht gefallen lassen.

    Schade, dass das nur die eine Seite gezeigt wird und Kyrrä ins schlechte Licht rückt:((

    #anlegenmitDeutschen #WinnerKyrrä
    #Kyrgioshat das grösste Talent
    1. Antwort von Marco Meier  (ma.meier)
      Mit dem muss man als Sportler umgehen können. Es bringt dann nichts, aus Protest schlecht zu spielen.
    2. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Kyrgios das grösste Bubi im Tenniszirkus !