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ATP-Tour Michael Lammer gibt Rücktritt bekannt

Tennisspieler Michael Lammer hat seinen Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Den grössten Erfolg feierte der Zürcher mit dem Gewinn des Davis Cups im vergangenen Jahr.

Michael Lammer tritt zurück.
Legende: Stellt das Racket in die Ecke Michael Lammer. Keystone

«Es ist bittersüss euch mitzuteilen, dass ich gestern meinen letzten Match auf der ATP Tour gespielt habe. Toll, dass ich diesen mit meinem Freund Roger Federer teilen konnte», schrieb Michael Lammer auf Twitter.

Der 32-Jährige hatte in Indian Wells an der Seite Federers im Doppel im Einsatz gestanden. Das Duo scheiterte in der 1. Runde an Matkowski/Zimonjic.

Legende: Video Lammer/Chiudinelli gewinnen Doppel gegen Serbien abspielen. Laufzeit 04:04 Minuten.
Aus sportaktuell vom 01.02.2014.

Nur zwei Spiele 2015

In dieser Saison bestritt Lammer, der sein Profi-Debüt 1999 feierte, nur 2 Spiele. In Dubai als auch beim Davis Cup blieb er dabei ohne Satzgewinn.

Die beste Klassierung erreichte der Dübendorfer im November 2009, als er als Weltnummer 150 geführt wurde. 4 Jahre zuvor hatte er bei den US Open zum ersten und einzigen Mal eine Runde bei einem Grand-Slam-Turnier überstanden.

Erfolge im Doppel

Im Doppel machte Lammer immer wieder auf sich aufmerksam. So gewann er 2009 an der Seite von Marco Chiudinelli seinen einzigen Titel und steuerte auf dem Weg zum Davis-Cup-Triumph in der 1. Runde gegen Serbien einen wichtigen Punkt bei.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Immerhin zeigen Federer und Lammer, dass die Basler es halt doch mit den Zürchern können, solange es nicht um Fussball geht und die Chemie auch sonst stimmt. Lammer war zwar als Tennisspieler insgesamt erfolglos, aber im Gegensatz zu Federer und Wawrinka, die ausser Tennis nichts gelernt haben - diese einseitige und eingleisige "Bildung" ist bei beiden immer wieder deutlich zu erkennen -, kann er eine Matur aufweisen und von jetzt an darauf bauen.
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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Rücktritt von der ATP Tour aber nicht vom Davis Cup. Jetzt wo er soviel Erfahrung sammeln konnnte gegen Belgien gibt er den Rücktritt. Würde mich nicht wundern wenn er trotzdem wieder ein Aufegbot bekommt vom Swiss Tennis.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Wenn er seinen Rücktritt vor einem Monat bekannt gegeben hätte, wäre die Schweiz eventuell im Davis Cup immer noch dabei. Aber man muss Leute wie Lammer auch irgendwie bewundern - 15 Jahre lang einen Einzelsport als Profi zu betreiben ohne jemals auch nur einen einzigen namhaften Einzelerfolg zu verbuchen, braucht einen enormen Dickschädel.
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    1. Antwort von sepp nussbaumer, frenkendorf
      Roger soll es ihm doch gerade gleichtun. Der hatt sein zenit schon lange erreicht. Nimmt mich wunder was dann Swisstennis macht, sehe null Perspektiven.
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    2. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Ich fürchte, die grosse Mehrheit der Einzelsportler sind solche Dickschädel, die nie einen nennenswerten Erfolg zu verzeichnen haben. Und richtig, Federer hat seinen Zenit schon länger überschritten, dennoch wird er auch am Nachmittag seiner Karriere noch spielen, bis es für ihn tennismässig Abend geworden ist. (Zur Erklärung: Wenn die Sonne im Zenit steht, dann steht sie genau senkrecht über dem Betrachter; das ist jeweils um die Mittagszeit der Fall.)
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    3. Antwort von Amateur, Aarau
      @ M. Bolder: Ich schätze Ihre Kommentare. Ihre Erklärung zum Sonnenhöchststand sollte einigen Kommentarschreibern doch endlich bewusst machen, dass mit Metaphern nicht zu spassen ist, umso mehr, als Rogers Zenit Jahre dauerte, was die Sonne leider nicht für alle tut ... Nun scheint sie sich auch mit dem Untergehen nicht beeilen zu wollen, eine Freude für alle, die Rogers Spiel lieben.
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    4. Antwort von Markus Buser, Lausen
      Vermutlich braucht es keinen Dickschädel, sondern viel Geld. Wenn jemand, der als Profi kaum Erfolg hat, trotzdem so lange Profi sein kann, dann hat er gute Sponsoren oder selber viel Geld.
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