Rätselraten um Robin Söderling

Vor 19 Monaten wurde bei Robin Söderling das Pfeiffersche Drüsenfieber diagnostiziert. Der Schwede verliess darauf die ATP-Tour und nahm sich eine Auszeit. Seither ist es um ihn still geworden. Fraglich ist, ob der 28-Jährige je zurückkehren wird.

Robin Söderling beim Golf.

Bildlegende: Prioritätenwechsel? Bei Robin Söderling ist derzeit Golf- statt Tennistraining angesagt. @RSöderling/Twitter

Mit Rafael Nadal ist Anfang Februar ein Langzeitverletzter siegreich auf die ATP-Tour zurückgekehrt. Der ebenfalls dauerabwesende Söderling hingegen, der Nadal im Achtelfinal 2009 als bisher einziger ATP-Spieler an den French Open bezwingen konnte, fehlt auf der Tour seit Herbst 2011.

Mittlerweile sind die Krankheitssymptome abgeklungen, doch der Schwede fühlt sich nach wie vor kraftlos. Warum, weiss Söderling nicht. Die Ungewissheit nährt ähnlich wie bei Nadal Gerüchte um eine angebliches Dopingpause, zumal Söderling lange Zeit über seine Befindlichkeit schwieg.

Karriereende droht

Gegenüber der schwedischen Nachrichtenagentur TT brach er im November sein schweigen: «Ich weiss nicht, wann ich zurückkehre.» Wenn es 2013 nicht klappe, müsse er wohl aufgeben.

Seine Fans ahnen Böses. Auf Söderlings Facebook-Seite mehren sich deshalb Einträge wie: «We miss you!» oder «Come back, please!».

Prioritäten verschoben?

Noch hat Söderling keine Entwarnung gegeben, auch wenn er zuletzt via Twitter und Facebook wieder vermehrt mit seinen Fans in Kontakt getreten ist. So vermeldete er im Oktober 2012 die Geburt von Tochter Olivia.

Möglich, dass sich bei Söderling die Prioritäten verschoben haben. Doch in den Ruhestand will sich der French-Open-Finalist von 2009 noch nicht verabschieden. Jüngst bedankte er sich via Twitter für die aufmunternden Worte und nährte die Hoffnungen auf ein Comeback.

Wann dies sein wird, steht aber weiterhin in den Sternen.