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Spanier verzückt Heimat «Nadal kennt keine Grenzen»

Der Mallorquiner setzte in Monte Carlo seine Dominanz auf Sand fort. Einmal mehr stellt sich die Frage, wer ihn stoppen kann.

Rafal Nadal regiert in Monte Carlo weiter.
Legende: Strahlender Sieger Rafal Nadal regiert in Monte Carlo weiter. Reuters

Vergangene Woche hat sich das wiederholt, was eigentlich unmöglich scheint: Rafael Nadal kehrte nach längerer Verletzungspause auf die Tour zurück – und dominierte nach Belieben. Nachdem er seit den Australian Open verletzungsbedingt hatte pausieren müssen, wagte der Spanier Anfang April beim Davis Cup auf Sand das Comeback.

36 gewonnene Sätze in Serie

Am Sonntag holte Nadal dann auf seiner Lieblingsunterlage in Monte Carlo auf beeindruckende Art und Weise den Titel. Der 31-Jährige triumphierte im Fürstentum, ohne einen Satz abzugeben. Damit steht Nadal auf Sand bei nunmehr 36 gewonnen Sätzen in Serie.

Mit dem 54. Titel der Karriere auf Sand und dem 11. alleine in Monte Carlo schrieb der Mallorquiner Geschichte. So oft konnte kein Spieler dasselbe Turnier gewinnen. In der Kategorie der ATP-1000-Turniere war es für den Weltranglisten-Ersten der 31. Titel, womit er neu alleiniger Rekordhalter ist.

Die erfolgreichsten Spieler an ATP-1000-Turnieren

SpielerAnzahl Titel
1. Rafael Nadal
31
2. Novak Djokovic
30
3. Roger Federer
27
4. Andre Agassi
17
5. Andy Murray
14

Bei Nadal war die Freude über die geglückte Rückkehr gross. «Dieser Monte-Carlo-Sieg ist besonders, weil es das erste Turnier in diesem Jahr ist, das ich zu Ende bringen konnte», sagte der Spanier.

Nadal kennt keine Grenzen
Autor: Titel der Zeitung AS

In seiner Heimat löste sein Triumph grosse Schlagzeilen aus. «Es musste Rafa sein», so die Marca. Und die AS titelte: «Nadal kennt keine Grenzen». In der Tat stellt sich vor den weiteren Sandplatzturnieren wiederum die Frage, wer Nadal stoppen könnte.

Die «Undécima» als Ziel

2017 gewann Nadal die Turniere von Monte Carlo, Barcelona sowie die French Open allesamt zum jeweils 10. Mal. Nun strebt er nach Monte Carlo auch in Katalonien und in Roland Garros die «Undécima» an.

In der momentanen Verfassung scheint es einmal mehr, als könnte einzig Nadals Körper für ein Ende seiner Dominanz auf der roten Asche sorgen.

Legende: Video Nadal bleibt Weltnummer 1 abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
Aus sportpanorama vom 22.04.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 22.4.2018, 18:30 Uhr

25 Kommentare

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  • Kommentar von mario hellberg (fusci)
    Ich will ja Federers Leistungen nicht schmälern, aber wäre Rafa nie verletzt gewesen (oder Federer soviel wie Rafa), ich glaube Rafa hätte 20 Grand Slams und mehr. Er ist ein unglaublich Leienschaftliches Arbeitstier und im Hoch kaum zu bezwingen. Aber eben.. hätte wenn und aber.. Federer ist natürlich trotzdem der Maistro.
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  • Kommentar von Guido Casellini (CAS)
    Bravo Rafa obwohl, wiederum "dicke Muskeln" zu sehen bekommt und zu "füttern" sind....wie lange noch kann man so eine Spielweise vorantreiben ?
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  • Kommentar von M. P. (migpe)
    Ich schäme mich immer für diejenigen fremd, die Nadal dauernd Doping unterstellen. Wenn Federer nach 8 Monaten Pause die Australian Open gewinnt ist es Talent, Genialität und überladen mit Superlativen. Bei Nadal kommt immer der Dopingvorwurf. Ich finde dies beschämend und menschlich schwach. Nadal hat sich bereits, wie Federer und Co., auf ALLEN Belägen gegen die Besten durchgesetzt. Vielleicht ist er ja ein ebenso genialer Tennisspieler? Sport soll mit Respekt betrieben und verfolgt werden.
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    1. Antwort von Theres G. (Therese)
      Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Und so untrainiert ist rafa ja nicht. Er hat auch am davis Cup gespielt um Praxis zu bekommen.
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