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Ungünstige Anspielzeiten Federer im Nati-Dilemma

Der Schweizer ist bekennender Nati-Fan. Einen möglichen WM-Achtelfinal könnte er aber verpassen.

Roger Federer.
Legende: Leidet mit der Nati mit Roger Federer. Imago

Nach Halle ist für Roger Federer vor Wimbledon. Und weil der Schweizer dort als Titelverteidiger an den Start geht, ist auch seine Erstrunden-Partie bereits fix terminiert. Das könnte für den bekennenden Nati-Fan zum Problem werden, denn:

  • Federer bestreitet sein Auftaktmatch in London am Montag, 2. Juli, um 14 Uhr Schweizer Zeit. Erreicht die Nati als Gruppensieger die Achtelfinals, findet dieser fast gleichzeitig statt: Anpfiff ist um 16 Uhr.

Federers schlechte Erinnerungen

Federer war in der Vergangenheit bereits einmal in dieser Situation: Vor 8 Jahren wurde sein Erstrunden-Match gegen Alejandro Falla zwei Stunden vor dem WM-Gruppenspiel gegen Chile an der WM in Südafrika angesetzt.

Federers Bestreben, mit dem Kolumbianer kurzen Prozess zu machen, um wenigstens noch einen Teil des Spiels verfolgen zu können, war nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil: Der Schweizer sah sich mit einem 0:2-Satzrückstand konfrontiert und stand kurz vor dem Out, ehe er die Partie doch noch drehen konnte. Vom Nati-Spiel (0:1) sah er nichts mehr.

Legende: Video Als Federer 2010 fast in der 1. Runde an Falla scheiterte abspielen. Laufzeit 03:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.06.2010.

Generell meinen es die Wimbledon-Organisatoren in diesem Jahr nicht gerade gut mit den Fussball-Fans. So wird Federer, sollte er in den Final kommen, das WM-Endspiel verpassen:

  • Der Wimbledon-Final findet um 15 Uhr Schweizer Zeit statt, der WM-Final ist auf 17 Uhr angesetzt. Auch wenn es eine kurze Angelegenheit werden sollte, liegt aufgrund der anschliessenden Pressearbeit kein gemütlicher Fussball-Nachmittag drin.

Den Wimbledon-Final nach vorne zu verschieben, kam für die Organisatoren nicht in Frage. «Wir haben eine ‹Shotclock› bei dieser Diskussion aufgestellt, aber wir haben keine 25 Sekunden für die Entscheidung gebraucht», wird CEO Richard Lewis von The Times zitiert.

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