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ATP-Tour Wawrinka scheitert an Qualifikant Thiem

Für Stanislas Wawrinka hat das ATP-1000-Turnier in Madrid mit einer herben Enttäuschung geendet. Der Lausanner scheiterte in der 2. Runde an Dominic Thiem aus Österreich (ATP 70) 6:1, 2:6 und 4:6.

Legende: Video Zusammenfassung Wawrinka - Thiem abspielen. Laufzeit 2:43 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.05.2014.

Nach 104 Minuten setzte Wawrinka eine weitere Vorhand ins Out und besiegelte somit die Dreisatz-Niederlage gegen den Österreicher Dominic Thiem. Der Romand schied zum ersten Mal in diesem Jahr vor den Achtelfinals aus.

Start nach Mass

Dabei hatte die Partie für die Schweizer Weltnummer 3 perfekt begonnen. Wawrinka nahm seinem Gegner gleich das 1. Aufschlagsspiel ab und brachte den Satz mit einem weiteren Break nach nur 29 Minuten souverän mit 6:1 ins Trockene.

Doch danach riss der Faden beim 29-jährigen Schweizer. Im 2. Umgang musste er zweimal seinen Aufschlag abgeben und verlor den Satz klar mit 2:6. Thiem, mit 20 Jahren der jüngste Spieler in den Top 100, liess sein Talent und seine Klasse auch in der Folge immer wieder aufblitzen und hielt den Australian-Open-Champion bei eigenem Aufschlag problemlos in Schach.

Thiems Sieg nicht unverdient

Bis zum Stand von 5:4 für den Niederösterreicher blieb im Entscheidungssatz alles in der Reihe. Doch dann gelang Thiem, der sich über die Qualifikation ins Haupttableau gekämpft hatte, der entscheidende Servicedurchbruch zum überraschenden, aber nicht unverdienten Sieg.

24 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Das war wieder eines seiner notorisch schwächeren Spiele. Stan hat nicht die Konstanz eines Nadals, Djokovics oder eines früheren Federers. Auch die andern Top Ten Leute wie Murray, Berdych, Ferrer weisen diese Konstanz nicht auf, somit kein Grund für weitere Aufregung. Er soll sich nun auf die FO konzentrieren, z.Zt. ist bei ihm alles möglich, vom Out in der ersten Runde bis zum Titel.
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    1. Antwort von Eusi Beusi Bölimaa, Basel
      Es gibt nur einen Nadal, einen Djokovic und auch nur einen Federer, welchen Sie da meinen. Wenn jeder Spieler auf gleichem Niveau mit gleicher Konstanz spielen würde, wäre das unnatürlich. Sie haben absolut Recht - auch die "inkonstanten" Spieler, welche jedoch "konstant" in den Top 30 rumtümpeln sind TOP-Spieler.
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  • Kommentar von Sportfan, ZH
    als Federer oft verlor im letzten Jahr , hat sich auch (fast) niemand dafür intressiert wie stark seine Gegner waren nur so nebenbei erwähnt. Haubtsache mann hat ihn niedergemacht oder kritisiert. Thiem ist saustark und ihm gehört sicher auch die Zukunft auch wenn ich da vorsichtig bin.Aber Wawrinka war gestern auch nicht so gut wie in Monte Carlo oder an den Aussie Open, sonst hätte er gestern wohl doch gewonnen, dass darf mann doch schon sagen. Hat nicht sollen sein.
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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Ich habe das Match gesehen. Wer etwas von Tennis versteht, hat schnell gemerkt, dass da ein noch sehr junger Mann sehr viel Talent und Willen zum Erfolg mitbringt. Auf eine solch knallharte Rückhand (einhändig!) war Stan öfters nicht gefasst, vielleicht ebenso wenig auf sein mutiges Spiel. Stan machte viele Fehler, aber das war zur Hauptsache auf seinen Gegner zurückzuführen, der im übrigen auch noch gute Nerven hat. Ein Youngster hat nichts zu verlieren, das haben alle Cracks schon erfahren.
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