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Davis Cup Davis-Cup-Siege für Wawrinka und Berdych

Im Davis-Cup-Achtelfinal in Genf zwischen der Schweiz und Tschechien ist am 1. Tag alles nach Papierform verlaufen. Vor dem Doppel vom Samstag steht es nach den Favoritensiegen von Stanislas Wawrinka und Tomas Berdych 1:1.

Die Davis-Cup-Partie gegen Tschechien eröffnete Stanislas Wawrinka mit einem souveränen Auftritt: Der Weltranglisten-17. deklassierte Lukas Rosol (ATP 73) in 101 Minuten 6:4, 6:3 und 6:4. Er war von der Grundlinie aus eine Klasse besser als sein Widersacher, der sich im letzten Jahr als Bezwinger von Rafael Nadal in Wimbledon einen Namen gemacht hatte.

Kurze Schrecksekunde im 1. Satz

Nur im 1. Satz mussten die Schweizer Fans ganz kurz zittern. Der Waadtländer geriet mit einem Break 3:4 in Rückstand, korrigierte die Rücklage aber eindrücklich mit 6 gewonnenen Games in Folge.

Rosol schlug zwar phasenweise beeindruckend auf, hatte aber auch immer wieder Aussetzer, von denen Wawrinka profitierte. In den Sätzen 2 und 3 gelang dem Lokalmatador der entscheidende Servicedurchbruch jeweils bei erster Gelegenheit.

Laaksonen verliert in 4 Sätzen

Die Weltnummer 6 Tomas Berdych musste im 2. Einzel gegen Henri Laaksonen (ATP 289) zwar einen Umweg nehmen, siegte aber letzlich souverän mit 6:3, 6:2, 6:7 und 6:1. Bei seinem Davis-Cup-Debüt für die Schweiz musste der gebürtige Finne die beiden ersten Sätze schnell abschreiben.

Im 3. Umgang konnte der 20-Jährige viel besser mithalten und zwang Berdych in die Kurzentscheidung. Dort erspielte er sich gar 2 Satzbälle und konnte den 2. zum 7:5 nutzen. Im 4. Durchgang liess Berdych dann aber nichts mehr anbrennen und verwertet nach 2:35 Stunden den 2. Matchball.

Resultate nach dem 1. Tag:

Davis Cup in Genf. Schweiz - Tschechien 1:1.
Stanislas Wawrinka s. Lukas Rosol 6:4, 6:3, 6:4.
Henri Laaksonen u. Tomas Berdych 3:6, 2:6, 7:6 (7:5), 1:6.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Eugen Vetsch, Wollerau
    Stanislas Wawrinka hat heute im Doppel erneut hervorragend gespielt. Im Gegensatz zu Roger Federer, der immmer deutlicher macht, dass er nur seine eigene persönliche Karriere im Auge hat, hat sich Stanislas Wawrinka vorbildlich für unser Land engagiert. Er verdiente es, mehr öffentliche Anerkennunng zu bekommen. Dafür müssen wir uns bei Roger Federer wahrscheinlich eingestehen, ihn trotz dessen sportlichen Erfolgen zu Unrecht zum Schweizer Sportler des Jahres 2012 gewählt zu haben.
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  • Kommentar von Emp Ört, Solothurn
    Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschliessen: Schlimm ist, dass ich mir 100prozentig sicher bin, dass SRF die Partien allesamt übertragen hätte, falls Roger mitspielen würde. Das finde ich eine Tragödie! Stan ist genauso ein Schweizer, und wenn wir Roger nicht hätten (für diejenigen, die sich das vorstellen können), wäre Stan der Volksheld Nummer eins aller Tennisfans. - In meinen Augen eine Schande für das SRF!
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    1. Antwort von Urs Hinderli, Bäretswil
      ..zumindest nicht besonders courachiert von SRF, das könnte man definitiv besser vermarkten und Stan stärker hervorheben!
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  • Kommentar von Gisela Baumgartner, Thun
    Super, wie Stan gespielt hat und auch Henri hat sich gut geschlagen. Ich verstehe nicht, warum SRF die Spiele nicht überträgt, es ist schliesslich ein Achtelfinal im Daviscup und wie Roger Federer an den Australien Open gesagt hatte, ein bisschen mehr Respekt für die Leistung von Stan und auch die anderen und somit eine Übertragung mehr als verdient hätten. Zum Glück verstehe ich sehr gut französisch und schaue RTS mit Marc Rosset! Hopp Stan, Hopp CH, Ihr schafft das!
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    1. Antwort von Peter Muggenthaler, Basel
      ..finde ich genau so. Auch Stan spielt Weltklassetennis, wäre schön wenn SRF das auch etwas mehr hervorheben könnte. Wir haben ein TOP-DUO!!
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