Federer: «Sehe es noch immer als Pflichtsieg»

Nach dem knappen 3:2-Erfolg gegen Kasachstan war die Erleichterung auf Seiten der Schweizer gross. Die Eidgenossen dürfen damit weiter vom ersten Davis-Cup-Sieg träumen. Euphorie wäre aber fehl am Platz, meinte Roger Federer.

Video «Tennis: Interview mit Roger Federer» abspielen

Interview mit Roger Federer

2:23 min, vom 6.4.2014

Was als sich als leicht überwindbare Hürde angekündigt hatte, wurde beinahe zu einem Stolperstein für die Schweiz. Nach einem dreitägigen Fight erzitterte sich das Team von Severin Lüthi gegen Kasachstan die Teilnahme am Halbfinal.

Weiteres Heimspiel als Belohnung

«Dass wir für unseren Kampf mit einem weiteren Heimspiel belohnt worden sind, macht es umso schöner - für das Publikum und für das Team», sagte Roger Federer, nachdem er gegen Andrej Golubew den entscheidenden Punkt gewonnen hatte.

Zuvor hatte Wawrinka gegen Michail Kukuschkin für den Ausgleich gesorgt. «Ich musste hart kämpfen», meinte der Lausanner. «Vor allem auch nach diesen zwei komplizierten Tagen.»

Erleichterung statt Euphorie

So war bei den Schweizern dann auch mehr Erleichterung als Euphorie zu spüren. «Ich sehe es noch immer als Pflichtsieg an», stellte Federer klar. «Wir sind die grossen Favoriten gewesen.»

Nun geht es im September gegen Italien. Der Austragungsort ist noch offen. Gut möglich, dass die Begegnung abermals in der Genfer Palexpo-Halle ausgetragen wird. Die über 15'000 Zuschauer sorgten an allen 3 Tagen für eine «fantastische Stimmung», wie es Federer und Wawrinka unisono ausdrückten.

Video «Tennis: Davis Cup, Wawrinka-Kukuschkin» abspielen

Zusammenfassung Wawrinka - Kukuschkin

4:04 min, aus sportpanorama vom 6.4.2014

Video «Tennis: Davis Cup, Viertelfinal Schweiz - Kasachstan, Roger Federer - Andrej Golubew» abspielen

Zusammenfassung Federer - Golubew

2:45 min, vom 6.4.2014