Zum Inhalt springen

Davis Cup Nach Ausraster: 7000 Dollar Busse für Shapovalov

Der Kanadier Denis Shapovalov ist nach seinem Ausraster am Sonntagabend im Davis Cup vom Tennis-Weltverband ITF mit einer Geldstrafe von 7000 Dollar gebüsst worden. Absicht wird dem 17-Jährigen keine unterstellt.

Legende: Video Der fatale Schlag von Shapovalov (Quelle: SNTV) abspielen. Laufzeit 0:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.02.2017.

Shapovalov hatte im entscheidenden 5. Spiel gegen den Briten Kyle Edmund den Ball wütend weggeschlagen und dabei Stuhlschiedsrichter Arnaud Gabas am Auge getroffen. Gabas musste kurzzeitig im Krankenhaus in Ottawa behandelt werden.

Es gibt keine Entschuldigung für mein Verhalten.
Autor: Denis Shapovalov

Mit der Busse in der Höhe von 7000 Dollar blieb die ITF unter dem höchstmöglichen Strafmass, da man Shapovalov keine Absicht unterstellte. Der 17 Jahre alte Kanadier erklärte nach dem Vorfall: «Es tut mir so leid für Herrn Gabas, bei dem ich mich persönlich entschuldige. Es gibt keine Entschuldigung für mein Verhalten. Ich übernehme die volle Verantwortung.»

Denis Shapovalov.
Legende: Wäre am liebsten im Boden versunken Denis Shapovalov. EQ Images

Shapovalov hatte im Match gegen Edmund mit 0:2 Sätzen und 1:2 im 3. Durchgang zurückgelegen. Nach einer missglückten Rückhand drosch er den Ball wutentbrannt Richtung Tribüne und traf dabei den Unparteiischen. Er wurde disqualifiziert, Kanada verlor die Erstrunden-Begegnung 2:3.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Eugen Thomas Bühlmann (E.T.)
    Die Strafe ist zu hoch. Er wollte den Schiedsrichter gar nicht treffen. Wäre der Ball irgendwohin geflogen hätte es keine Disqualifikation gegeben und auch keine Strafe. Es wird hier nicht das Vergehen bestraft sondern der Volltreffer.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von André Piquerez (Nemesis1988)
      hahaha zu hoch...was sind schon 7000 $ im Tennis...logisch wollte er ihn nicht treffen, aber die Aktion war so dermassen sinnlos und kindisch dass sie ihm einfach eine Strafe geben mussten. Hätte er nicht den Schiedsrichter getroffen hätte es einen Zuschauer treffen können...der Schiedsrichter hätte auf dem Auge erblinden können...von daher sind 7000 sogar noch recht wenig...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Kusi Muenger (mamung63)
    Das sind so die Stolpersteine auf dem Weg an die Weltspitze. Eine teure Lektion die er da lernen muss. Kann mit aber gut vorstellen, dass dieser Junge einen gewaltigen Schritt Richtung Selbstbeherschung gemacht hat. Zu hoffen bleibt, dass der Schiedsrichter diese schmerzhaft Erfahrung gut übersteht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen